idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
Science Video Project
idw-Abo

idw-News App:

AppStore

Google Play Store



Instanz:
Teilen: 
26.05.2006 10:41

Infektionsforschung in Deutschland, Vortrag von Rudi Balling

Dr. Georg Kääb Geschäftsführung / Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Verband Deutscher Biologen und biowissenschaftlicher Fachgesellschaften e.V.

    Während andere dem Auftaktspiel der Deutschen Fußballnationalmanschaft entgegenfiebern, beschäftigen sich die Forscher in Deutschland verstärkt mit den Ursachen richtiger Fieberschübe, den Infektionen.
    Prof. Rudi Balling wird in einem öffentlichen Vortrag an der GBF, Braunschweig am 9. Juni die deutsche Infektionsforschung darstellen.

    Vor einigen Jahrzehnten glaubte man, Infektionskrankheiten seien kein Problem mehr. Tatsächlich hielt man sie in den sechziger Jahren für prinzipiell besiegt. Dass das eine gewaltige Fehleinschätzung war, ist heute offensichtlich: Mit AIDS und SARS - um nur zwei Beispiele zu nennen - sind seither erschreckende neue Infektionskrankheiten aufgetaucht. Die Schlagzeilen, die die Vogelgrippe vor kurzem gemacht hat, zeigen einmal mehr: Jederzeit können Erreger ihre Eigenschaften ändern und uns plötzlich gefährlich werden; beispielsweise, indem sie vom Tier auf den Menschen übergehen.

    Die Mobilität, die in den zurückliegenden Jahrzehnten immens gestiegen ist, sorgt dafür, dass sich Infektionen heute weit schneller über den Globus verbreiten können als früher. Dass Bakterien zunehmend resistent gegen Antibiotika werden - Stichwort MRSA - hat für Forschung und Medizin eine weitere Front eröffnet.

    Hier setzt die Forschung in der GBF jetzt an: Dort werden die grundlegenden Mechanismen von Infektionen untersucht. Was sind die Ursachen dafür, dass manche Menschen anfällig sind für bestimmte Infektionskrankheiten, andere widerstandsfähig? Wie dringen Erreger in unseren Körper ein, wodurch machen sie uns krank? Wie reagiert unser Immunsystem darauf?

    Das langfristige Ziel dabei ist natürlich, der klinischen Medizin die Erkenntnisse zu liefern, mit denen sie im Kampf gegen Infektionskrankheiten arbeiten kann. Darüber hinaus wollen die Forscher der GBF Antiinfektiva identifizieren - antibiotisch wirksame Moleküle aus Natur und Chemielabor - und potenzielle Impfstoffe entwickeln.

    Rudi Balling wird in seinem Vortrag als ausgewiesener internationaler Experte auch den Stellenwert und den Zustand der deutschen Infektionsforschung im internationalen Vergleich beleuchten.

    Die Veranstaltung beginnt um 13.30 Uhr, Eintritt frei, um Anmeldung wird gebeten (s.u.), und sie endet mit einer Besichtigung der GBF (gegen 14.30 Uhr, falls gewünscht) rechtzeitig zum Anpfiff der Fußball-WM - für alle, die derzeit hauptsächlich an diesem "das-Runde-muss-ins-Eckige"-Fieber leiden.

    Programm in aller Kürze:

    vdbiol-Landesforum Infektionsforschung an der GBF¶
    9. Juni 2006¶

    Infektionsforschung in Deutschland¶
    Vortrag von Prof. Rudi Balling, wissenschaftlicher Geschäftsführer der GBF, Braunschweig¶

    Beginn: um 13.30 Uhr¶
    Ort: an der GBF, Braunschweig, Mascheroder Weg 1
    Forum Raum X 1.04 (www.gbf.de , Hinweise zur Anfahrt)¶

    anschließend (ca. 14.30 Uhr) Möglichkeit zur Besichtigung der GBF.¶
    Ende gegen 15.30 Uhr
    (für vdbiol-Mitglieder dann noch Mitgliederversammlung)

    Kontakt:
    Dr. Georg Kääb
    Geschäftsführung, Redaktion
    Verband dt. Biologen
    u. biowiss. Fachgesellschaften
    - vdbiol e.V. -
    Corneliusstr. 12, 80469 München
    T: 089-260 245 75
    F: 089-260 245 74
    mailto:info@vdbiol.de
    www.vdbiol.de

    Wir bitten um Anmeldung per E-Mail.


    Weitere Informationen:

    http://www.vdbiol.de/landesverbaende Unter Niedersachsen weitere Details
    http://www.gbf.de Veranstaltungsort und Hort deutscher Infektionsforschung


    Bilder

    Veranstaltungshinweis
    Veranstaltungshinweis

    None


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Biologie, Chemie, Ernährung / Gesundheit / Pflege, Informationstechnik, Medizin
    regional
    Buntes aus der Wissenschaft, Forschungs- / Wissenstransfer
    Deutsch


     

    Veranstaltungshinweis


    Zum Download

    x

    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).