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13.12.1999 09:29

Jenaer erfolgreich beim Thüringer Businessplan-Wettbewerb

Dr. Wolfgang Hirsch Abteilung Hochschulkommunikation/Bereich Presse und Information
Friedrich-Schiller-Universität Jena

    Jena. (13.12.99) Die drei ersten Preisträger des diesjährigen Thüringer Businessplan-Wettbewerbs kommen aus Jena und werden durch Wirtschaftswissenschaftler der Friedrich-Schiller-Universität betreut. Bei der Prämierung, die heute (13.12.) in Ilmenau stattfindet, werden besonders innovative und umsichtige Jungunternehmer ausgezeichnet, die sich mit ihrem Betrieb bereits in der Gründungsphase oder in deren Vorbereitung befinden. Die Wettbewerbssieger heißen Grintech (1. Platz) und unique-m.o.d.e. (2. Platz), beide vom Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik, sowie Jenos - Jena Optik Software (3. Platz) aus dem Institut für Informatik der Uni Jena.

    Die drei ersten Sieger erhalten Geldpreise zwischen 5.000 und 3.000 Mark. Der Grintech-Gruppe wird überdies die Reise in ein Entrepreneurship-Center einer US-amerikanischen Universität finanziert. Für die Plätze 4 bis 10 gibt es immerhin noch 1.000 Mark, worüber sich auch die Gründungsfirma JenLab (6. Platz) aus dem Institut für Anatomie II der Jenaer Uni freuen kann. Besonders stolz auf den Erfolg ist aber der BWL-Professor Kurt-Dieter Koschmieder, der gemeinsam mit seinen Kollegen Prof. Dr. Reinhard Haupt, Prof. Dr. Dodo zu Knyphausen-Aufseß (inzwischen Uni Bamberg) und dem Biophysiker Prof. Dr. Stephan Diekmann die Coaching-Teams für die Jenaer Jungunternehmer organisierte.

    "Eine gute Produktidee allein reicht nicht aus", erläutert Koschmieder, "das A und O für einen erfolgreichen Start und das weitere Überleben eines neuen Betriebes bildet der ausgefeilte Gründungsplan." Darin werden die gesamte Organisationsstruktur, Finanzierung, Marketing, Personal- und Produktionsplanung für das Unternehmen ausgearbeitet. "Gerade junge Ingenieure und Naturwissenschaftler entwickeln zwar oft brillante Ideen in Hightech-Segmenten, tun sich dann aber mit der betriebswirtschaftlichen Umsetzung schwer", erläutert Koschmieder. "Ohne einen Businessplan gibt es zum Beispiel auch kein Geld von den Banken." Bereits vor einigen Jahren hat deshalb eine Jenaer Initiative - mit den Professoren Diekmann und Knyphausen an der Spitze - Beratungsstrukturen entwickelt, um hoffnungsvollen Jungunternehmern aus den Startlöchern zu helfen.

    Das Programm, das inzwischen in die GET-UP-Existenzgründer-Initiative integriert wurde, umfasst die Betreuung durch Jenaer Coaching-Teams, die Diskussion der Businesspläne mit renommierten Unternehmensberatern und schließlich auch ein Informationsnetzwerk mit bereits erfolgreichen Firmeninhabern. "Dieses System haben wir dem amerikanischen Silicon Valley abgeschaut", gesteht Koschmieder. Was unter der Sonne Kaliforniens funktioniert, scheint nun auch in der Saalestadt Erfolg zu haben. "Derzeit werden 25 Projekte von dem Jenaer GET-UP-Büro unter Leitung von Dr. Merle Fuchs betreut. Davon können wir neun junge Betriebe als gegründet ansehen", zieht Koschmieder Bilanz.

    Ansprechpartner:
    Prof. Dr. Kurt-Dieter Koschmieder
    Tel.: 03641/943140, Fax: 943142
    e-mail: Koschmieder@wiwi.uni-jena.de

    Friedrich-Schiller-Universität
    Referat Öffentlichkeitsarbeit
    Dr. Wolfgang Hirsch
    Fürstengraben 1
    07743 Jena
    Tel.: 03641/931031
    Fax: 03641/931032
    e-mail: h7wohi@sokrates.verwaltung.uni-jena.de


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Wirtschaft
    regional
    Wissenschaftspolitik
    Deutsch


     

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