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18.01.2000 10:50

Mercatorprofessur - Universität Duisburg

Beate Kostka M. A. Presse- und Informationsstelle, Standort Duisburg
Gerhard-Mercator-Universität Duisburg (bis 31.12.2002)

    Prof. Dr. phil. Jan Philipp Reemtsma wird am Dienstag, 1.2.2000, 18 Uhr im Audimax der Gerhard-Mercator-Universität Duisburg (Lotharstr. 65, Gebäude LA) seine dritte (und letzte) öffentliche Vorlesung im Rahmen der Mercatorprofessur unter das Thema stellen "Zum Verhältnis von Macht und Gewalt".

    Als Leiter des Hamburger Instituts für Sozialforschung beschäftigt sich
    Reemtsma seit Jahren wissenschaftlich mit Grundproblemen verschiedener
    Disziplinen. Im Mittelpunkt seiner dritten Duisburger Vorlesung steht
    ein sozialwissenschaftliches Thema. Zu dem Vortrag sind alle
    Interessierten herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei, eine
    Anmeldung ist nicht erforderlich.

    Wer übt Macht und Gewalt aus?

    Reemtsma wird sich in seinem Vortrag mit den Theorien über das
    Verhältnis von Macht und Gewalt auseinandersetzen, die u.a. von Thomas
    Hobbes und Max Weber beeinflusst sind. Der Vortrag versucht zu zeigen,
    dass man sich einem Verständnis der besonderen Beziehung von Macht und
    Gewalt nur annähern kann, wenn man die besondere Rolle von Institutionen
    der Gewaltausübung in den Blick nimmt.

    Jan Philipp Reemtsma, geb. 1952, studierte Literaturwissenschaften und
    Philosophie. 1981 gründete er die "Arno Schmidt Stiftung", die die Werke
    des bekannten Schriftstellers herausgibt und den Nachlass erschließt.
    Reemtsma gründete 1984 das "Hamburger Institut für Sozialforschung", das
    u.a. die Ausstellung "Verbrechen der Wehrmacht 1941-1944" mit großer
    Resonanz durchführte, die zur Zeit wissenschaftlich überarbeitet wird.

    Seine spektakuläre Entführung und die 33-tägige Geiselhaft beschrieb er
    in seinem Buch "Im Keller". Reemtsma, der sich seit Jahren mit dem Thema
    Macht und Gewalt auseinandersetzt, sagte in Duisburg kurz vor seiner
    ersten Vorlesung in Bezug auf seine eigene Entführung: "So etwas ist der
    Sarkasmus des Schicksals."


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Geschichte / Archäologie, Gesellschaft, Philosophie / Ethik, Politik, Psychologie, Recht, Religion
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft
    Deutsch


     

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