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02.09.2006 16:31

Erster Hamburg Preis Persönlichkeitsstörungen vergeben. Die Preisträger kommen aus München und Göttingen!

Jens Oliver Bonnet Konzernbereich Unternehmenskommunikation/Pressestelle
LBK Hamburg GmbH

    Erstmalig wurde heute zum Abschluss des 3. Hamburger Symposiums Persönlichkeitsstörungen der aus zwei Kategorien bestehende "Hamburg-Preis Persönlichkeitsstörungen" verliehen. Mit einem Preisgeld von insgesamt 15.000 Euro gehört er zu den bundesweit höchstdotierten Wissenschaftspreisen in der Psychiatrie. Den mit 10.000 Euro dotierten "Hamburger Preis Persönlichkeitsstörungen 2006" erhielt eine Arbeitsgruppe aus Göttingen, vertreten durch Prof. Dr. Ulrich Sachsse. Das mit 5.000 Euro dotierte "Hamburger Fellowship Persönlichkeitsstörungen 2006" ging an Frau Dipl.-Psych. Susanne Hörz vom Münchner TFP-Institut.

    Der von der Gesellschaft zur Erforschung und Therapie von Persönlichkeitsstörungen (GePs) e.V. und der LBK Hamburg GmbH ausgeschriebene Preis wird künftig jährlich für herausragende Arbeiten auf dem Gebiet der Persönlichkeitsstörungen verliehen und soll vor allem die klinische Forschung fördern. "Für die Grundlagenforschung gibt es genügend Förderung, dieser Preis soll direkt den Patienten zugute kommen und insbesondere auch junge Forscher fördern", so Kongresspräsident Dulz. Eine fünfköpfige Preisjury unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Stephan Doering (Münster) hatte die beiden Arbeiten aus den mehr als 30 Bewerbungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ausgewählt. Dr. Jörg Weidenhammer, Geschäftsführer der LBK Hamburg GmbH, übergab die Urkunden während des Abschlussplenums an die Preisträger.

    Die Göttinger Arbeitsgruppe aus Prof. Dr. Ulrich Sachsse (Uni Kassel und Niedersächsisches Landeskrankenhaus Göttingen), Dipl.-Psych. Christina Vogel (Klinische Psychologin Göttingen und Northeim) und Prof. Dr. Falk Leichsenring (Georg-August-Universität Göttingen und Niedersächsisches Landeskrankenhaus Tiefenbrunn) wurde ausgezeichnet für ihre Arbeit "Results of Psychodynamically oriented Trauma-Focused Inpatient Treatment for Women with Complex Post Traumatic Stress Disorder (PTBS) and Borderline Personality Disorder (BPD)". Die Ergebnisse stammen aus der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie NLKH Göttingen.

    Dipl.-Psych. Susanne Hörz wurde für ihre Arbeit "Ein Prototyp der Borderline Persönlichkeitsorganisation - erfasst durch das Strukturierte Interview zur Persönlichkeitsorganisation (STIPO)" mit dem "Hamburger Fellowship Persönlichkeitsstörungen 2006" geehrt. Das mit 5.000 Euro dotierte Fellowship ist mit einem Studienaufenthalt in einem renommierten amerikanischen Institut verknüpft, das sich mit der Behandlung von Persönlichkeitsstörungen befasst.


    Weitere Informationen:

    http://www.geps.info Homepage der Gesellschaft zur Erforschung und Therapie von Persönlichkeitsstörungen (GePs) e.V.
    http://www.lbk-hh.de Homepage der LBK Hamburg GmbH


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Ernährung / Gesundheit / Pflege, Medizin, Psychologie
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Forschungsergebnisse, Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


    Prof. Dr. Stephan Doering, Dipl.-Psych. Susanne Hörz, Prof. Dr. Ulrich Sachsse und Dr. Birger Dulz (v.l.)


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