Computerhilfe für den Mathematikunterricht

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04.10.2006 11:39

Computerhilfe für den Mathematikunterricht

Dr. Ute Schönfelder Abteilung Hochschulkommunikation/Bereich Presse und Information
Friedrich-Schiller-Universität Jena

    Universität Jena veranstaltet den "9. Mitteldeutschen Computeralgebra-Tag" am 6. Oktober

    Jena (04.10.06) Software-Systeme wie "Maple", "Mathematica" oder "MuPAD" werden zu immer unentbehrlicheren Hilfsmitteln in der täglichen Arbeit nicht nur von Mathematikern, sondern zunehmend auch von Naturwissenschaftlern und Ingenieuren. So lassen sich zum Beispiel Differentialgleichungen mithilfe solcher Systeme schnell und korrekt lösen. Auch Banken nutzen die enorme Leistungskraft dieser Programme, um die Entwicklung von Aktienkursen oder finanzielle Risiken abzuschätzen.

    "Dass das möglich ist, resultiert aus einer engen Verbindung von Mathematik und Informatik in diesen Systemen", weiß Prof. Dr. Michael Fothe. "So können diese Programme nicht nur, wie ein Taschenrechner, mit Zahlen, sondern auch mit mathematischen Symbolen arbeiten", so der Professor für Didaktik der Informatik und Mathematik der Friedrich-Schiller-Universität Jena weiter.

    Das Thema führt etwa 40 Spezialisten und Anwender von Computeralgebra am 6. Oktober ab 9.30 Uhr zum "9. Mitteldeutschen Computeralgebra-Tag" in Jena zusammen. Neben der Friedrich-Schiller-Universität beteiligen sich die Universität Leipzig und das Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien (ThILLM) an der Tagung, die im Abbeanum (Fröbelstieg 1) stattfindet.

    Während es am Vormittag um aktuelle Fragen der Forschung auf diesem Gebiet geht, steht ab 13.00 Uhr der Einsatz von Computeralgebra-Systemen im Schulunterricht für Mathematik und Naturwissenschaften im Mittelpunkt. "Ein Vortrag wird sich z. B. der Anwendung von Computeralgebra-Systemen in der Abiturprüfung widmen", kündigt Prof. Fothe an. "So stellt sich die Frage, wie künftig Kurvendiskussionen in Prüfungen bewertet werden, die von Computeralgebra-Systemen automatisiert durchgeführt wurden".

    Kontakt:
    Prof. Dr. Michael Fothe
    Fakultät für Mathematik und Informatik der Friedrich-Schiller-Universität Jena
    Ernst-Abbe-Platz 1-4, 07743 Jena
    Tel.: 03641 / 946496, Fax: 03641 / 946252
    E-Mail fothe[at]minet.uni-jena.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Informationstechnik, Mathematik, Physik / Astronomie
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


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