idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
idw-Abo
Medienpartner:
Wissenschaftsjahr


Teilen: 
04.10.2006 15:20

Urologen diskutieren bundesweiten Systemausstieg

Bettina-Cathrin Wahlers Pressestelle der DGU
Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V.

    Mitgliederbefragung zum "Korbmodell" geplant

    Die Mitglieder des Berufsverbandes der Deutschen Urologen e.V. fordern mehrheitlich:
    "Das Präsidium hat eine Mitgliederbefragung unter den knapp 3000 Mitgliedern durchzuführen, ob das so genannte "Korbmodell" als Vorstufe einer kollektiven Zulassungsrückgabe bundesweit über die Landesverbände genutzt werden soll". Dieser Beschluss wurde jetzt auf der Mitgliederversammlung des Berufsverbandes der Deutschen Urologen e.V. in Hamburg mit überwältigender Mehrheit gefasst.

    Bei dem "Korbmodell" geben in einer Region die Urologen eine Absichtserklärung zur Rückgabe ihrer Kassenzulassung ab, die zunächst durch einen Notar in einem "Korb" gesammelt wird. Bei einem Votum für das "Korbmodell" wird nochmals in einer Versammlung über die kollektive Rückgabe abgestimmt.
    Noch in diesem Jahr wird das Präsidium des Berufsverbandes seine niedergelassenen Mitglieder befragen und ausführlich über das "Korbmodell" und seine berufspolitische Bedeutung informieren.
    Der Berufsverband der Urologen ist damit die erste Ärztevertretung, die sich bundesweit mit der Möglichkeit des kollektiven Systemausstiegs befasst und gegebenenfalls über seine 19 Landesverbände aktiv wird. Dies stärkt auch den Regionen den Rücken, in denen das "Korbmodell" bereits gestartet wurde bzw. in denen die Vorbereitungen dafür laufen, wie zum Beispiel im Landesverband Nordrhein. "Es wird spannend sein, zu sehen, wie die Politik reagieren wird, wenn Systemausstieg und Kostenerstattung auf Grund des Zwanges der Verhältnisse ein Ausmaß angenommen haben, das nicht mehr übergangen werden kann", sagt Dr. Martin Bloch, der neue Präsident des Berufsverbandes der Deutschen Urologen e.V. aus Hamburg.

    Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

    Dr. Martin Bloch, Präsident des Berufsverbandes der Deutschen Urologen e.V.,
    Tel. 040-38 6 4 64
    Mail: dr.bloch@urologie-altona.de
    oder an die
    Pressestelle des Berufsverbandes:
    Bettina-C. Wahlers
    Tel.: 040 - 79 14 05 60
    Mail: info@wahlers-pr.de


    Weitere Informationen:

    http://www.urologenportal.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Ernährung / Gesundheit / Pflege, Medizin, Politik, Recht
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Organisatorisches
    Deutsch


    Dr. Martin Bloch aus Hamburg ist neuer Präsident des Berufsverbandes der Deutschen Urologen e.V.


    Zum Download

    x

    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).

    Cookies optimieren die Bereitstellung unserer Dienste. Durch das Weitersurfen auf idw-online.de erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Datenschutzerklärung
    Okay