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06.10.2006 10:14

IQWiG stellt überarbeitete Version seiner Methoden zur Diskussion

Dr. Anna-Sabine Ernst Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG)

    Institut bittet um Stellungnahmen / Endgültige Fassung soll Ende des Jahres vorliegen

    Um die Qualität und Transparenz seiner Arbeit weiter zu verbessern, bringt das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) seine Methoden regelmäßig auf den neuesten Stand. Im März 2005 hatte das IQWiG die Version 1.0 seiner Methoden publiziert. Jetzt haben die Kölner Wissenschaftler das Dokument überarbeitet und am 6. Oktober 2006 den neuen Entwurf ins Netz gestellt. Bis 29. Oktober nehmen sie Kommentare und Verbesserungsvorschläge zum Entwurf der Version 2.0 entgegen, die in die endgültige Fassung einfließen können. Planmäßig soll das modifizierte Methodenpapier Ende des Jahres vorliegen. Von da an soll es die Version 1.0 ersetzen und verbindliche Grundlage für die weitere wissenschaftliche Arbeit des IQWiG und seiner externen Sachverständigen sowie für die Kooperation mit den Auftraggebern sein.

    Das so genannte Methodenpapier definiert die Arbeitsweise des Instituts. Welchen wissenschaftlichen Grundsätzen das IQWiG folgt, ist dort ebenso festgehalten wie die Abfolge der einzelnen Arbeitsschritte beim Erstellen der Berichte: Die Vergabe von Aufträgen an Dritte, die Regeln für die Anhörung von Sachverständigen, die Beteiligung von Betroffenen, das externe Review und die Publikation der Ergebnisse.

    Der jetzt vorgelegte Entwurf der Methoden 2.0 reflektiert zum einen die Erfahrungen, die die Kölner Wissenschaftler in den vergangenen eineinhalb Jahren bei der Erstellung ihrer Berichte gesammelt haben. Darüber hinaus werden einzelne Aspekte der Nutzenbewertung genauer beschrieben. So wurden beispielsweise Fristen an die konkreten Erfordernisse angepasst und die Vorgehensweise in einzelnen Punkten konkretisiert. Zum anderen hatte das IQWiG bereits im Frühjahr 2006 seinen wissenschaftlichen Beirat und die biometrischen Fachgesellschaften auf die turnusgemäß anstehende Überarbeitung aufmerksam gemacht und sie um Stellungnahmen gebeten. Das IQWiG erhielt daraufhin eine ganze Reihe von wertvollen Kommentaren. Diese sind in der aktuellen Entwurfsfassung bereits berücksichtigt. Unter anderem ist künftig vorgesehen, dass nicht erst zum Vorbericht, sondern bereits zum Berichtsplan schriftliche Stellungnahmen möglich sind, die in ein Amendment zum Berichtsplan münden können.

    Das IQWiG möchte den Entwurf der Methoden 2.0 nun einer breiteren Fachöffentlichkeit zur Diskussion stellen und bittet um Beiträge. Um für die Version 2.0 berücksichtigt werden zu können, müssen diese spätestens bis zum 29. Oktober 2006 beim IQWiG eingehen.


    Weitere Informationen:

    http://www.iqwig.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Ernährung / Gesundheit / Pflege, Medizin
    überregional
    Forschungs- / Wissenstransfer, Forschungsergebnisse
    Deutsch


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