idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
1000. idw-Mitglied!
1000 Mitglieder
Medienpartner:
Wissenschaftsjahr


Teilen: 
22.11.2006 10:11

Expertentagung: Sind Kinder und Jugendliche besonders empfindlich gegenüber hochfrequenten Funkfeldern?

Gabi Conrad Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Forschungsgemeinschaft Funk e.V. (FGF)

    Die Frage, ob Kinder und Jugendliche besonders empfindlich gegenüber hochfrequenten Funkfeldern sind, wird vom 27. - 29. November 2006 in Stuttgart das zentrale Thema einer interdisziplinären Expertentagung sein.

    Eingeladen sind Wissenschaftler, die neue Ergebnisse aus den verschiedenen Forschungsdisziplinen vorstellen. Auf Basis der Diskussionsergebnisse will man zu einer Einschätzung kommen, welche weiteren Forschungsanstrengungen erforderlich sind, um die Frage nach der Empfindsamkeit von Kindern und Schwangeren zu beantworten. Darüber hinaus soll diskutiert werden, ob sich die gleichen Fragen für andere sensible Gruppen wie etwa ältere Menschen oder Menschen mit mehrfacher Chemikalien-Sensitivität (multiple chemical sensitivity, MCS) stellen.
    Die Mehrheit der Bevölkerung nutzt heute Mobilfunk in allen Lebensbereichen. Für Kinder und Jugendliche sind Handys oftmals ständige Begleiter. Obwohl viele Eltern ihren Kindern ausdrücklich Handys mitgeben, mit denen sie immer Kontakt halten können, fragen sich viele, ob Kinder und Jugendliche durch die hochfrequenten Funkfelder des Mobilfunks möglicherweise stärker beeinflusst werden könnten als Erwachsene. Diese Frage gilt auch für Schwangere, die ein Handy nutzen.

    Ein wissenschaftlicher Nachweis, dass es bei Einhaltung der gesetzlich verankerten Grenzwerte gesundheitliche Risiken gibt, ist bis heute nicht erbracht worden. Dennoch werden die gesundheitlichen Auswirkungen der Technologie von vielen Experten weiterhin kontrovers diskutiert.

    Der Workshop wird von der Forschungsgemeinschaft Funk e.V. organisiert und vom Umweltministerium des Landes Baden-Württemberg sowie dem Projekt EMF-NET der Europäischen Union unterstützt.

    Im Rahmen eines Pressegesprächs haben Journalisten am 29. November um 13.00 Uhr vor Ort die Möglichkeit, Fragen an die Teilnehmer zu stellen.
    Ort: Deutsche Telekom AG - Tagungshotel Stuttgart, Universitätsstraße 34, 70569 Stuttgart

    Anmeldungen bitte bis zum 28. November an:
    Forschungsgemeinschaft Funk e.V., Rathausgasse 11a, 52111 Bonn
    Gabi Conrad
    Telefon: (0228) 72622-28
    E-Mail: conrad@fgf.de
    http://www.fgf.de


    Weitere Informationen:

    http://www.fgf.de/fup/tagung/fgfworkshops-start.html - Workshop-Programm und Abstracts
    http://www.jrc.cec.eu.int/emf-net - EMF-NET der Europäischen Union


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Biologie, Ernährung / Gesundheit / Pflege, Informationstechnik, Medizin
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).