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01.12.2006 09:47

Vom Rapskorn zum laufenden LKW- Motor - Schüler besuchen Spedition mit eigener Ölpresse

Florian Klebs Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Universität Hohenheim

    Im Rahmen des mit der Universität Hohenheim veranstalteten Projekts "Raps als nachwachsender Rohstoff und Ernährungspflanze" besichtigen Schüler des Rutesheim Gymnasium die Spedition Link in Korntal

    Dienstag, 5. Dezember 2006, 14.30 Uhr, Spedition Link, Zuffenhausener Straße 77, 78025 Korntal-Münchingen

    Ganz im Zeichen der Biokraftstoffe steht für 20 Schüler der Besuch der Spedition Link am Dienstag, den 5. Dezember 2006. Auf dem Gelände der Korntaler Spedition verfolgen sie den Weg eines Rapskorns bis hin zum einsatzfähigen Treibstoff und erfahren die Besonderheiten, aber auch die Probleme, die ein mit Rapsöl betriebener Motor mit sich bringt. Die Exkursion findet im Rahmen des Projekts "Raps als nachwachsender Rohstoff und Ernährungspflanze" statt. Das ist ein gemeinschaftliches Projekt der Universität Hohenheim und des Rutesheim Gymnasium, welches die Landesstiftung Baden-Württemberg in diesem Jahr in ihr "SCOUT Science Outlined" Förderprogramm aufgenommen hat.

    Raps im Tank
    Seit mehreren Jahren betankt die Spedition Link ihre 70 LKW starke Flotte mit Rapsöl oder Rapsöl-Dieselmischungen. Um den Treibstoff selbst herstellen zu können, verfügt sie dazu über eine eigene Rapsölpresse. Vor Ort haben die Schüler die Gelegenheit, sich über die verschiedenen Verarbeitungsschritte der Rapsölproduktion und die Funktionsweise eines mit Rapsöl betriebenen Motors zu informieren. Was sind die Qualitätsanforderungen an Raps als Treibstoff? Lohnt sich eine Umstellung der Fahrzeuge auf den Biotreibstoff für die Firmen? Diese und weitere Fragen beantwortet der Besuch der Korntaler Spedition.

    In Kooperation mit der Universität Hohenheim führt das Gymnasium Rutesheim das Projekt "Raps als nachwachsender Rohstoff und Ernährungspflanze" durch. Gegenstand des Projektes ist ein biochemisch-technischer Versuch, bei dem insgesamt 60 Schülerinnen und Schüler mit Raps als Nutzpflanze arbeiten. Das Projekt findet außerhalb des regulären Unterrichts in Form einer Arbeitsgemeinschaft statt und greift Themen der Biologie, Chemie, Physik und der Ökologie rund um die Rapsproduktion und -verarbeitung auf.

    Mit dem Programm "SCOUT Science Outlined" fördert die Landesstiftung Baden-Württemberg die technisch-naturwissenschaftlichen Interessen und Kompetenzen bei Kindern und Jugendlichen. Ziel des Scout-Förderprogramms ist es, innovative Projekte zur Wissensvermittlung von Naturwissenschaft und Technik für Kinder und Jugendliche im Land Baden-Württemberg zu unterstützen.

    Kontaktadresse (nicht zur Veröffentlichung):
    Dr. Wilfried Hermann, Versuchsstation für Pflanzenbau und Pflanzenschutz, Universität Hohenheim
    Tel.: 07159 9264-0, Fax: 07159 9264-23
    E-Mail: ihinger-hof@uni-hohenheim.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    fachunabhängig
    regional
    Buntes aus der Wissenschaft
    Deutsch


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