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05.12.2006 11:04

Wertschöpfung durch Wertschätzung

Klaus Herkenrath Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Katholische Fachhochschule Nordrhein-Westfalen

    Ein Entwicklungsprojekt, gefördert durch das BMFSFJ

    Kulturelle Vielfalt als Impuls für Entwicklung und Wachstum: Wertschöpfung durch Wertschätzung

    Das Projekt der Katholischen Fachhochschule Nordrhein-Westfalen (KFHNW) wird am 7. Dezember 2006 in Dresden im Maritim Hotel / Internationales Congress Center, als beteiligtes Unternehmen in der regionalen Projektgruppe, und am 13. Dezember 2006 in Köln, bei der Koelnmesse GmbH, als beteiligtes Unternehmen in der Kölner Projektgruppe, mit der Konstituierung der Lern- und Arbeitsgruppen eröffnet. Erstmals nehmen dann je über 20 Mitglieder der in Dresden / Sächsische Schweiz und Köln angesiedelten ProjektpartnerInnen, aus den Bereichen Wirtschaft/Wirtschaftsverbände / Beratung / Selbstorganisation,
    ihre Arbeit auf. Bis Ende 2007 werden beide Projektgruppen in Dresden und Köln Wertschöpfung durch Wertschätzung im lokalen Raum erproben. Das Entwicklungsprojekt der Katholischen Fachhochschule Nordrhein-Westfalen (KFH NW) wird gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).
    Grundannahme des Projekts ist, dass Integration keine einseitige Anforderung an Migrantinnen und Zuwanderer ist, sondern auch einen Impuls an die deutsche Gesellschaft enthält, sich zu wandeln. Durch wertschätzende Formen und dialogorientierte Verfahren sollen bislang unterbewertete interkulturelle Basiskompetenzen bei jungen Frauen mit Migrationshintergrund gezielt als Ressource für die Erschließung und Vermittlung von Ausbildungs- und Arbeitsplätzen eingesetzt werden. Eine vorangegangene Studie der KFH NW hatte gezeigt, dass im Integrationsprozess bisher systematisch interkulturelle Basiskompetenzen junger Migrantinnen verkannt und nicht genutzt werden. Die Reflexions- und Projektarbeit der regionalen Arbeitsgruppen wird durch in interkultureller Arbeit und in Fragen der Prozessbegleitung erfahrene Expertinnen und Experten moderiert, die der Deutschen Gesellschaft für Supervision e.V. (DGSv) angehören. Die DGSv ist ein seit 1989 tätiger und europäisch vernetzter Berufsverband, der durch zahlreiche Qualitätsstandards in Ausbildung und Praxis von Beratung exklusive Rahmenanforderungen vertritt und in interkulturellen Fragen über besondere Expertise verfügt. Elke Schlehahn, Riesa und Dr. Michael Funke, Leipzig bilden das Beratungsteam in Dresden; Domenica Licciardi, Herzogenrath und Günter Rütz-Lewerenz, Köln bilden das Kölner Team. Edeltraud Freitag-Becker von der DGSv zeichnet sich für beide Teams für die Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung verantwortlich.
    Die Akteurinnen und Akteure der Kölner und der Dresdner Projektgruppe werden nun das Verfahren Wertschöpfung durch Wertschätzung (WdW) mit regionalem Bezug entwickeln und erproben.
    Der gesamte Entwicklungsprozess wird durch die Katholische Fachhochschule NW in Kooperation mit der Evangelischen Hochschule für Soziale Arbeit in Dresden wissenschaftlich begleitet und evaluiert. Ansatz, Verlauf und erste Ergebnisse sollen im Europäischen Jahr für Chancengleichheit 2007 in einer vergleichenden Ost-West-Präsentation vorgestellt werden. Schließlich soll nach Projektabschluss in 2008 der Transfer des Ansatzes und seiner Philosophie auf andere interessierte Städte, Gemeinden und Landkreise ermöglicht werden.

    Projektleitung:
    Prof. Dr. Angelika Schmidt-Koddenberg, Katholische Fachhochschule Nordrhein-Westfalen (KFH NW)

    Kontakt/ Weitere Information:
    Prof. Dr. Marion Gemende, Tel: 0351-4690248, e-mail: marion.gemende@ehs-dresden.de;
    Christina Schlich M. A., Tel. 0221-7757-317, e-mail: c.schlich@kfhnw.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Gesellschaft, Pädagogik / Bildung, Politik, Recht
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Forschungsprojekte
    Deutsch


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