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27.03.2000 10:25

Neuer Rektor übernimmt ab April Amtsgeschäfte an der TU Bergakademie Freiberg

Katrin Apenburg Pressestelle
Technische Universität Bergakademie Freiberg

    Feierliche Investitur von Prof. Dr. Georg Unland findet am 4. April 2000 statt

    Am 1. April 2000 tritt Professor Dr.-Ing Georg Unland, Direktor des Institutes für Aufbereitungsmaschinen der Fakultät für Maschinenbau, Verfahrens- und Energietechnik, sein Amt als neuer Rektor der Technischen Universität Bergakademie Freiberg an. Das Konzil wählte ihn am 3. Februar 2000 für die kommenden drei Jahre als Nachfolger von Professor Dr. Ernst Schlegel.

    Die feierliche Amtseinführung des neuen Rektors findet am 4. April 2000 um 14 Uhr im Städtischen Festsaal in Freiberg statt. Die Amtsübergabe an Prof. Dr. Unland erfolgt während einer akademischen Festveranstaltung durch den Sächsischen Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, Prof. Dr. Hans Joachim Meyer.

    Zur Person:
    Prof. Dr. Georg Unland wurde 1953 in Bocholt, einem traditionellen Zentrum des Maschinenbaus und der Textilindustrie, geboren. Nach dem Abitur, das er am Main-Taunus-Gymnasium in Hofheim ablegte, studierte er an der TH Darmstadt und promovierte dort 1980 in der Fachrichtung Maschinenbau bei Prof. Raab.

    Danach zog es ihn in die Praxis und er übernahm verschiedene leitende Funktionen bei der Krupp Polysius AG in Neubeckum, einem Industriebetrieb des Anlagenbaus. Es folgte von 1990 bis 1993 ein Aufenthalt in den USA, wo er im Auftrag von Krupp Polysius als Geschäftsführer der amerikanischen Gesellschaft tätig war.

    1993 kam er nach Freiberg und wurde zum Professor für Maschinenbau, speziell Aufbereitungsmaschinen, berufen. "Die Bergakademie Freiberg war für mich als Hobby-Geologe immer ein Begriff. Schon als Kind besaß ich Fachbücher, die ich noch heute schätze, und deren Autoren an der Bergakademie gearbeitet haben", berichtet Prof. Unland.

    Seit über sechs Jahren trägt er als Hochschullehrer und Forscher dazu bei, die Kontakte zu Praxispartnern in den alten und neuen Bundesländern zu knüpfen und zu vertiefen. Das betrifft sowohl Firmen in der Region Westfalen, wo er nach wie vor eine intensive Zusammenarbeit mit Krupp Polysius, Krupp Fördertechnik Ennigerloh und Haver & Boecker in Münster und Oelde auf dem Gebiet der Forschung betreibt, als auch die Kraftwerksbau-Firma Babcock Borsig in Oberhausen und Berlin. Einige seiner Studenten konnte er bereits im Zuge der Forschungskooperation nach erfolgreichem Studium als Maschinenbau-Ingenieur dorthin vermitteln.

    Als Rektor sieht sich Prof. Dr. Unland sowohl der reichen Tradition als auch der Zukunft der Technischen Universität Bergakademie als moderne und leistungsfähige Bildungs- und Forschungseinrichtung verpflichtet. "Ich verstehe mein Amt als Herausforderung und werde in den nächsten drei Jahren meiner Tätigkeit alles daran setzen, dass der gute Name, den unsere Universität sowohl in Deutschland als auch international besitzt, beibehalten und weiter profiliert wird", umreißt er das Ziel. Wichtige Schritte auf dem Weg dorthin sind nach seiner Meinung, "die Forschungskooperation mit Industriepartnern weiter auszubauen und dabei neben den traditionellen Beziehungen zu osteuropäischen Universitäten auch die Kontakte verstärkt zu westeuropäischen Universitäten zu entwickeln", um das internationale Profil der Technischen Universität weiter zu schärfen und auszubilden.
    "Ein Herzensanliegen von mir ist, über den Studentenaustausch die Verständigung zu unseren östlichen Nachbarn in Polen, Tschechien und bis nach Rußland zu vertiefen, um zu einem ähnlich normalen Verhältnis zu kommen, wie wir es heute beispielsweise mit Frankreich oder den Niederlanden pflegen, wo eben Staatsgrenzen keine Rolle mehr spielen", wünscht sich Prof. Unland.

    Trotz Rektoramt und vielfältiger neuer Aufgaben wird er auch weiterhin in der Lehre tätig sein und eine Vorlesungsreihe zum Thema Aufbereitungsmaschinen halten. "Ich möchte in dieser Zeit keinesfalls den Kontakt zu den Studenten verlieren", begründet er diese Entscheidung.

    Zur Information:

    Bildmateriall von Prof. Georg Unland liegt in der Pressestelle vor und kann bestellt werden (2 Motive : Porträt am Schreibtisch; In der Versuchshalle des Instituts für Aufbereitungsmaschinen beim Fachsimpeln mit Studenten)
    Tel.: 03731/39 23 55; Fax: 39 24 18; email: presse@zuv.tu-freiberg.de

    Presseinformation und Fotos abrufbar über die
    Homepage der TU Bergakademie Freiberg: http://www.tu-freiberg.de/


    Weitere Informationen:

    http://www.tu-freiberg.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    fachunabhängig
    überregional
    Organisatorisches, Personalia
    Deutsch


    Prof. Dr. Georg Unland


    Zum Download

    x

    Prof. Georg Unland (links) am Modell einer Semiantogen-Mühle (SAG-Mühle), einem Forschungsprojekt mit Krupp Polysius, an dem der wissenschaftliche Mitarbeiter André Lungfiel (r.) und Promotionsstudent Metodi Zlatev aus Bulgarien arbeiten. Das Modell


    Zum Download

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