Diabetes. Geschichte - Technik - Prävention: Ausstellung im Heinz Nixdorf MuseumsForum

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07.02.2007 17:33

Diabetes. Geschichte - Technik - Prävention: Ausstellung im Heinz Nixdorf MuseumsForum

Dr. Elisabeth Hoffmann Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Technische Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig

    Diabetes ist zur neuen Volkskrankheit geworden. Etwa acht Millionen Menschen leiden in Deutschland unter den verschiedenen Formen dieser Krankheit. Und aktuellen Prognosen zufolge werden es im Jahr 2010 zehn Millionen sein.

    Aufklärung und Information über Diabetes bietet vom 11. Februar bis zum 27. Mai eine Präsentation im Showroom des Heinz Nixdorf MuseumsForums in Paderborn. Das Krankheitsbild wird ebenso dargestellt wie die historische Entwicklung von der Entdeckung der "Zuckerkrankheit" und des Insulins bis zu heutigen Therapiemethoden.

    Konzipiert wurde die Ausstellung "Diabetes" vom Institut für Medizinische Informatik der Technischen Universität Braunschweig (Prof. Dietrich Peter Pretschner) und von Prof. Regina Henze von der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig. Bei den Exponaten handelt es sich um Leihgaben des Deutschen Diabetes Museums in Braunschweig und der Sammlung Prof. Dr. med. Christoph Rosak, Frankfurt/Main. Hauptsponsor ist Bayer Health Care/Diabetes Care.

    Zu Beginn des Rundgangs erwartet die Besucher eine Einführung in das Thema Diabetes und ein Rückblick in die Historie. Zu sehen sind u.a. ein Urinzuckermessgerät aus dem 19. Jahrhundert. Welchen Segen und welche Mühsal die Diabetesbehandlung für den Patienten bedeutet haben und heute bedeuten belegen verschiedene Messgeräte, Spritzen und Zubehör. Deutlich wird, welche Fortschritte in den letzten Jahren auf technologischem und medizinischem Bereich erreicht wurden. In einer zentralen Installation werden die ausschlaggebenden Lebensstile für das Entstehen bzw. Beherrschen der Krankheit sichtbar: Dem trägen Couch-Potato steht der Aktive gegenüber, der durch viel Bewegung das Risiko senkt oder die Behandlung erleichtert.

    Die Besucher haben die Möglichkeit, ihr persönliches Risiko an Diabetes Typ 2 zu erkranken, mit Hilfe des FINDRISK-Fragebogens zu ermitteln. Zum Abschluss der Ausstellung bieten zwei Medienstationen vertiefende Informationen. Mehrere Exponate beleuchten, was die Informationstechnik in Zukunft für die Erforschung und Behandlung von Diabetes bringen wird.

    Die Präsentation findet in Begleitung der großen Sonderausstellung Computer.Medizin statt, die bis zum 1. Mai im HNF zu sehen ist und einen faszinierenden und einmaligen
    Einblick in die moderne Medizin bietet.

    Öffnungszeiten:
    dienstags bis freitags 9.00 bis 18.00 Uhr, am Wochenende 10.00 bis 18.00 Uhr

    Ansprechpartner:
    Institut für Medizinische Informatik
    der Technischen Universität Braunschweig
    Tel.: +49 (0)531 391 9500
    http://www.tu-braunschweig.de/mi

    Andreas Stolte
    Leitung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    Heinz Nixdorf MuseumsForum
    Tel.: 05251/306914
    astolte@hnf.de


    Weitere Informationen:

    http://www.tu-braunschweig.de/mi - Institut für Medizinische Informatik der TU Braunschweig
    http://www.hnf.de - Heinz Nixdorf MuseumsForum
    http://www.computer-medizin.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Ernährung / Gesundheit / Pflege, Medizin
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Forschungs- / Wissenstransfer
    Deutsch


    Polarimeter von 1860 zur Bestimmung des Zuckers im Urin


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