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25.04.2007 09:04

3D-Erfahrungsforum - "Innovation im Werkzeug- und Formenbau"

Dipl.-Chem. Christine Kortenbruck Öffentlichkeitsarbeit
Bayerische Forschungsallianz gGmbH

    Am 30. und 31. Mai 2007 findet im Dorint Novotel München Messe das 3D-Erfahrungsforum - "Innovation im Werkzeug- und Formenbau" des Bayerischen Forschungsverbunds Flexible Werkzeugsysteme (FORWERKZEUG) in Zusammenarbeit mit dem iwb der TU München, dem IWF der TU Berlin sowie dem PTW der TU Darmstadt statt. Referenten aus Wirtschaft und Forschung berichten über ihre Ergebnisse und Erfahrungen zu den Themen Digitale Werkzeuge, Rapid Technologien, flexible Fertigungsverfahren und Umformtechnik. Unter dem Stichwort "Nachhaltigkeit" steht weiterhin die Qualitätssicherung im Blickpunkt der Veranstaltung. Zum Programm gehören außerdem eine Werksführung bei der BMW AG und eine Abendveranstaltung im Tagungshotel.

    Wachstum durch Innovation ...
    Der Werkzeug- und Formenbau genießt als eine der Schlüsseltechnologien der deutschen Wirtschaft höchstes Interesse und Wertschätzung. Laut VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken) boomt die Branche und Deutschland ist mit 17,3 % oder 8,2 Mrd. € an der Weltproduktion beteiligt; allein im Jahr 2006 mit einem Umsatzzuwachs von 4 %. Sorgenkind des Wirtschaftszweiges ist allerdings der enorme Kostendruck, der dabei auf der Branche lastet. Die Wissenschaftler des Forschungsverbunds suchen und finden einen Ausweg durch hohe Innovationsfähigkeit und intelligente Strategien. Das wird auch im Programm des Seminars deutlich: Digitale Werkzeuge sollen helfen, die Durchlaufzeiten zu reduzieren und Änderungen schon beim Planen der Werkzeuge schnell einzubringen. Schwachpunkt im Betrieb ist oft ein fehlendes durchgängiges Datenmanagement. Dieser Programmteil beleuchtet unterschiedliche Aspekte des Themas, um den Teilnehmern eine Entscheidungsgrundlage für den praktischen Einsatz der digitalen Werkzeuge zu bieten.

    Die Rapid-Technologien haben sich überall dort einen festen Platz erobert, wo es um die wirtschaftliche Herstellung komplexer und variantenreicher Produkte geht. Innovationen sind mit diesen Verfahren sehr schnell umzusetzen und Produkte lassen sich damit auch in Serie fertigen. Dennoch bieten generative Technologien nach wie vor viel unausgeschöpftes Potenzial, unter anderem in der Qualitätssicherung, beispielsweise beim Nacharbeiten fehlerhafter elektronischer Bauteile oder beim Einsatz von Metall als Werkstoff im so genannten Rapid Manufacturing.

    ... mit Qualität und flexiblen Fertigungsverfahren ...
    Die Qualitätssicherung greift nicht erst bei den Produkten, sondern natürlich bereits im Werkzeugbau, wo eine angepasste und flexible Messtechnik erforderlich ist. Die zerstörungsfreie Materialprüfung will in Zukunft vermehrt die Computertomographie für die Qualitätssicherung wirtschaftlich nutzen. Dieser Programmteil beschäftigt sich sowohl mit der Messtechnik als auch mit softwaretechnischen Lösungen zur Aufbereitung und zur Verarbeitung von Qualitätsdaten.

    Individualisierung ist ein Schlagwort, das der Zeitgeist diktiert; das gilt natürlich auch für die aktuellen, noch mehr aber für die zukünftigen Produkte. Flexible und schnell anpassbare Fertigungsverfahren erfordern intelligente Bearbeitungsstrategien und modulare, adaptive spanende Werkzeugmaschinen. Innovationskraft bei den Fertigungsverfahren ist einer der wichtigsten Voraussetzungen für die Sicherung des Standorts Deutschland.

    ... und mit neuen Konzepten für die Umformtechnik
    Den Abschluss des Forums bildet die Umformtechnik, die an die entsprechenden Werkzeuge enorme Ansprüche bezüglich Haltbarkeit und Verschleißfestigkeit stellt. Spezielle Metalllegierungen oder auch Beschichtungen der Werkzeuge sollen den Verschleiß und den Abrieb eindämmen. Neue Konzepte verlängern die Lebensdauer durch eine gezielte Strukturierung der Oberfläche, besonders an den gefährdeten Stellen: durch das Laserstrahlhärten oder das so genannte Glatt- und Festwalzen.
    Eine begleitende Ausstellung rundet das 3D-Erfahrungsforum ab und eine Werksführung bei der BMW AG sowie die angekündigte Abendveranstaltung bieten den Teilnehmern reichlich Gelegenheit, interessante Kontakte zu Forschung und Wirtschaft zu knüpfen.

    Mitveranstalter sind das Institut für Werkzeugmaschinen und Betriebswissenschaften der TU München (iwb), das Institut für Werkzeugmaschinen und Fabrikbetrieb der TU Berlin (IWF) und das Institut für Produktionsmanagement, Technologie und Werkzeugmaschinen der TU Darmstadt. Das große Interesse der Industrie demonstrieren die Sponsoren Carl Zeiss Messtechnik GmbH und VSG Software & Service GmbH.
    Anmeldung, Programm und weitere Informationen finden Interessenten im Internet unter http://www.3d-erfahrungsforum.de oder bei

    Dipl.-Ing. Gregor Branner
    Institut für Werkzeugmaschinen und Betriebswissenschaften
    Technische Universität München
    Boltzmannstr.15
    85747 Garching
    Tel +49 (0)821 56 88 3 - 43
    Fax +49 (0)821 56 88 3 - 50
    E-Mail gregor.branner@iwb.tum.de


    Weitere Informationen:

    http://www.abayfor.de/forwerkzeug - Homepage des Forschungsverbunds
    http://www.3d-erfahrungsforum.de - Details zur Veranstaltung
    http://www.iwb.tum.de - Homepage des Instituts für Werkzeugmaschinen und Betriebswissenschaften


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Maschinenbau, Werkstoffwissenschaften, Wirtschaft
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Forschungs- / Wissenstransfer
    Deutsch


     

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