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12.05.2000 10:07

Zertifikat: Jenaer Intensivmediziner erfüllen höchste europäische Standards

Dr. Wolfgang Hirsch Abteilung Hochschulkommunikation/Bereich Presse und Information
Friedrich-Schiller-Universität Jena

    Jena. (12.05.00) Als erster Klinik ihres Fachgebiets in Deutschland ist der Klinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie der Friedrich-Schiller-Universität jetzt das europäische Qualitätszertifikat der European Academy of Anaesthesiology und des European Board of Anaesthesiology verliehen worden. Eine dreiköpfige, unabhängige Expertengruppe bescheinigte nach mehrwöchiger Vorprüfung und zwei Tagen Anwesenheit vor Ort der Jenaer Uni-Klinik damit, dass sie die höchsten Standards of Excellence in der Europäische Union erfüllt. Die Richtlinien dafür legt die in Brüssel ansässige Vereinigung der Medizinischen Fachgesellschaften Europas (UEMS) fest.

    "Damit ist unsere Klinik als eines der internationalen Zentren für die Ausbildung für Anästhesiologen und Intensivmediziner anerkannt", freut sich Direktor Prof. Dr. Konrad Reinhart. "Zugleich prämiert das Gütesiegel die außergewöhnliche Qualität der medizinischen Versorgung in unserem Hause." Reinhart machte deutlich, dass deren Niveau nicht allein eine Frage der topmodernen technischen Ausstattung sei, sondern vor allem vom Zusammenspiel der Ärzte und Pflegekräfte abhänge. "Im technischen Bereich haben wir in den letzten Jahren enorm zugelegt, entscheidend aber ist das Teamwork unserer engagierten Mitarbeiter."

    Die Prüfer hatte der Kliniksdirektor selbst in Haus gerufen. "Wir wussten, dass wir gut sind, aber wir wollten genau wissen, wo wir stehen", meinte er. Die Expertengruppe prüfte Reinharts Klinik buchstäblich auf Herz und Nieren: Sie nahm die organisatorischen Abläufe in der Krankenversorgung und die apparative Ausstattung in den OP-Sälen und auf den Pflegestationen ebenso unter die Lupe wie den Ausbildungsstand der Mitarbeiter, ihre Forschung und wissenschaftliche Publikationstätigkeit. "Sogar unsere Bibliothek haben sie durchleuchtet", schmunzelt Reinhart.

    Schwachpunkte haben die Prüfer keine gefunden. Auf allen Gebieten - der Schmerztherapie, der Anästhesiologie, der Notfall- und der Intensivmedizin - bescheinigten sie den Jenaern exzellente Ausbildungs-, Unterrichts- und Forschungsaktivitäten. Besonders hoben sie dabei die Qualität der Krankenversorgung und die Forschungsleistungen auf dem Gebiet der Intensivmedizin hervor. "Die Klinik für Anästhesiologie hat sich als erste ihres Fachgebiets dieser hohen Qualitätsnorm unterzogen", freut sich auch Prof. Dr. Hans-Joachim Seewald, der Ärztliche Direktor des Jenaer Uni-Klinikums. "Damit haben Kollege Reinhart und sein Team bundesdeutsche Maßstäbe gesetzt."

    Bereits vor kurzem waren die beiden Jenaer Uni-Kliniken für Urologie sowie für Hämatologie und Onkologie in ähnlicher Weise evaluiert worden. Seewald kündigte an, dass weitere Jenaer Uni-Kliniken sich diesem internationalen Qualitätsvergleich stellen werden. Auf den frisch erworbenen Lorbeeren ausruhen will sich Prof. Reinhart allerdings nicht: "Das Gütesiegel gilt nur für sechs Jahre. Aber die Auszeichnung wird uns so in unseren Bemühungen für die Patienten beflügeln, dass wir es sicher über 2006 hinaus behalten werden."

    Ansprechpartner:
    Prof. Dr. Konrad Reinhart
    Direktor der Klinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie der Fried-rich-Schiller-Universität Jena
    Tel.: 03641/933041, Fax: 033256
    E-Mail: reinhart@anae1.uni-jena.de

    Friedrich-Schiller-Universität
    Referat Öffentlichkeitsarbeit
    Dr. Wolfgang Hirsch
    Fürstengraben 1
    07743 Jena
    Tel.: 03641/931031
    Fax: 03641/931032
    E-Mail: h7wohi@sokrates.verwaltung.uni-jena.de


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Ernährung / Gesundheit / Pflege, Medizin
    überregional
    Organisatorisches
    Deutsch


     

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