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15.05.2007 14:02

Uni Osnabrück lädt zur Deutschen Physikerinnentagung

Dr. Oliver Schmidt Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Universität Osnabrück

    Wenn sich ab dem 1. November an der Osnabrücker Universität die Physikerinnen zu ihrer bundesweiten viertägigen Vernetzungsveranstaltung, der 11. Deutschen Physikerinnentagung, treffen, dann stehen dabei nicht nur naturwissenschaftliche Fragestellungen im Mittelpunkt. Unter der Schirmherrschaft der Wissenschaftsministerin Dr. Annette Schavan bildet das Treffen ein zentrales Forum mit dem Ziel, einen interdisziplinären Dialog anzuregen und Netzwerke aufzubauen. Ab sofort können sich interessiere Physikerinnen unter http://www.physikerinnentagung.de registrieren.

    "Folgt man dem Programm der Tagung, so muss man glauben, dass Physikerinnen aus unterschiedlichen Fachgebieten und Berufsbereichen, Regionen und Qualifikationen per se auch für andere Disziplinen aufgeschlossen sind", erklärt die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte Dr. Daniela De Ridder. Unter Leitung von Prof. Dr. May-Britt Kallenrode und PD Dr. Ekaterina Shamonina ist ein Programm entstanden, dass sich zwar auch mit physikalischen Inhalten befasst, zugleich aber auf die Anschlussfähigkeit der Physik zu anderen wissenschaftlichen Disziplinen verweist. So eröffnet Dr. Wilma Kraft-Weyrather von der renommierten Gesellschaft für Schwerionenforschung (GSI) in Darmstadt die Auftaktveranstaltung mit einem Vortrag zur Tumortherapie. Ferner wird das Thema Bionik, das sich mit der Entschlüsselung von "Erfindungen der belebten Natur" befasst, und ihre innovative Umsetzung in der Technik bei einem Besuch der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) erörtert.

    Darüber hinaus stehen im Mittelpunkt neben dem wissenschaftlichen Diskurs vor allem auch der Erfahrungsaustausch und die Vorstellung von Berufsperspektiven: "Die Teilnehmerinnen in ihrem Engagement in der Physik zu bestärken, ist wichtiges Ziel der Tagung", so die beiden Mitorganisatoren Michaela Lemmer und Bettina Schoke. Ganz besonders in einem Punkt unterscheidet sich die Physikerinnentagung von einer ihrer männlichen Kollegen: Ein spezifisches Programm für Schülerinnen, das das Interesse von Mädchen an der Physik wecken soll, wurde organisiert und auch Kinderbetreuung hat das Organisationsteam selbstverständlich mit eingeplant.

    Zusätzlich gefördert wird die bundesweite Tagung von Sponsoren wie McKinsey, Accenture, Philips und Bosch, Coherent oder Linde. Zudem wurde den agilen Physikerinnen ein Zuschuss aus dem Frauenförderpool der Universität zuteil. Auch die Fachhochschule Osnabrück und die Neue Osnabrücker Zeitung unterstützen die Veranstaltung. Weitere Informationen unter: http://www.physikerinnentagung.de

    Weitere Informationen:
    Dipl.-Phys. Bettina Schoke und Dipl.-Phys. Michaela Lemmer, Universität Osnabrück,
    Fachbereich Physik,
    Barbarastraße 7, D-49069 Osnabrück,
    Telefon: +49 541 969 2648,
    E-Mail: info@physikerinnentagung.de
    Link: http://www.physikerinnentagung.de


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Biologie, Chemie, Informationstechnik, Mathematik, Physik / Astronomie
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Studium und Lehre, Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


     

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