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15.05.2007 15:40

Universität Hamburg Mitglied der neuen Helmholtz Allianz "Physik an der Teraskala"

Viola Griehl Pressestelle
Universität Hamburg

    Ein großer Tag für die Teilchenphysik in Deutschland: heute hat der Senat der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren 25 Millionen Euro für die nächsten fünf Jahre für den Projektvorschlag "Helmholtz-Allianz - Physik an der Teraskala" bewilligt. An dieser Allianz sind unter der Federführung des Deutschen Elektronen-Synchrotrons DESY 17 Universitäten, das Forschungszentrum Karlsruhe und das Max-Planck-Institut für Physik in München beteiligt.

    Die Helmholtz-Allianz "Physik an der Teraskala" bündelt die in Deutschland vorhandene Kompetenz auf dem Gebiet der Teilchenphysik an Hochenergiebeschleunigern. Koordinatoren der Helmholtz-Allianz sind Prof. Dr. Rolf-Dieter Heuer, Universität Hamburg und DESY Forschungsdirektor, sowie Prof. Dr. Peter Mättig, Universität Wuppertal. Seitens der Universität Hamburg beteiligen sich Gruppen des II. Instituts für Theoretische Physik und des Instituts für Experimentalphysik vom Department Physik. Die besondere Expertise der Hamburger Gruppen auf den Gebieten der theoretischen Physik, Computing, Analysemethoden sowie Detektor- und Beschleunigerphysik ist ein wichtiger Beitrag zur genehmigten Helmholtz-Allianz. Sie wird die seit vielen Jahren enge und erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen der Universität Hamburg und DESY langfristig stärken und gemeinsame Projekte mit deutschen Teilchenphysikgruppen weiter fördern.
    Vom Forschungsgebiet der Teilchenphysik werden mit der Inbetriebnahme des weltweit größten Beschleunigers, dem 'Large Hadron Collider (LHC)' bei der Europäischen Organisation für Kernforschung CERN in Genf in naher Zukunft grundlegend neue Erkenntnisse über die Elementarteilchen, die fundamentalen Kräfte und den Ursprung des Kosmos erwartet.
    "Die Helmholtz-Allianz ist eine wesentliche Stärkung der Teilchenphysik am Standort Hamburg" kommentiert Prof. Dr. Robert Klanner, Leiter des Departments Physik. "Mit ihr kann Hamburg eine wichtige Rolle bei der wissenschaftlichen Nutzung des LHC in Genf und der Vorbereitung zukünftiger Experimente der Teilchenphysik spielen. Damit wird das Department Physik für Studierende und Spitzenforscher noch attraktiver."
    An der Universität Hamburg werden durch die Helmholtz-Allianz zwei Nachwuchswissenschaftler- und drei Doktorandenstellen sowie Sach- und Investitionsmittel für die Entwicklung von Teilchendetektoren gefördert. Zusätzlich wird die Hamburger Gruppe versuchen, weitere Wissenschaftlerstellen einzuwerben, die im Rahmen der Allianz im Wettbewerb vergeben werden.
    Weitere Informationen unter: http://zms.desy.de/presse/index_ger.html


    Weitere Informationen:

    http://www.verwaltung.uni-hamburg.de/pr/2/21/pm/2007/pm46.html


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Mathematik, Physik / Astronomie
    überregional
    Forschungsprojekte
    Deutsch


     

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