idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
Thema Corona

Imagefilm
Science Video Project
idw-News App:

AppStore



Teilen: 
25.06.2007 09:54

Gipfelblog startet: "Think about IT"- Die Diskussion ist für alle eröffnet!

Frieder Bechtel Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik (HPI)

    Ab sofort stellt das Hasso-Plattner-Institut allen Bürgerinnen und Bürgern das "IT-Gipfelblog" zur Verfügung. Damit können Sie sich im Internet an der Diskussion darüber zu beteiligen, wie der Standort Deutschland im IT-Sektor wieder an die Weltspitze kommen kann.

    Potsdam. Am heutigen Montag (25. Juni 2007) um 10 Uhr startet das Potsdamer Hasso-Plattner-Institut (HPI) den "IT-Gipfelblog". Alle Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, sich im Internet auf der Seite
    http://it-gipfelblog.hpi-web.de an der Diskussion darüber zu beteiligen, wie der Standort Deutschland im IT-Sektor wieder an die Weltspitze kommen kann. Dieses Ziel war Ende vergangenen Jahres in der "Potsdamer Initiative" formuliert worden. Sie ist das Ergebnis des ersten nationalen IT-Gipfels, den Bundeskanzlerin Angela Merkel am 18. Dezember 2006 am HPI veranstaltet hatte. Die Regierungschefin habe einen eigenen Beitrag zu dem Weblog angekündigt, teilte das Institut mit. Es hat die Diskussionsplattform unter das Motto "Think about IT" gestellt.

    "Der Nationale IT-Gipfel hat in Expertenkreisen bereits für eingehende Diskussionen gesorgt. Mit unserem Blog wollen wir nun die breite Öffentlichkeit einschalten und auch Punkte aufgreifen, die bisher noch nicht zur Sprache kamen", erläutert HPI-Direktor Prof. Christoph Meinel das Konzept. Das der Uni Potsdam angegliederte Institut für Softwaresystemtechnik sorgt für die technische Plattform und die unabhängige redaktionelle Betreuung. Die acht Themen, zu denen beim Nationalen IT-Gipfel Arbeitsgruppen getagt hatten, bilden das thematische Gerüst der Website. Innerhalb dieser Themenbereiche werden konkrete Probleme und Aspekte angesprochen, in deren Diskussion alle Besucher des Blogs - nach einer kurzen Registrierung - direkt einsteigen können.

    Telekom-Chef diskutiert bereits mit - auch Kanzlerin will "bloggen"
    Einige Arbeitsgruppenleiter laden mit Ihren Expertenstatements zusätzlich zur lebhaften Debatte ein. In seinem Beitrag bedauert René Obermann, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom AG und Leiter der Gipfelarbeitsgruppe "Konvergenz der Medien - Zukunft der Netze und Dienste" beispielsweise, dass Deutschland bisher nur mit Technologiekompetenz glänze. "Die Trends setzten andere (YouTube, MySpace, etc.)", schreibt Obermann in seinem Statement.

    Weitere Repräsentanten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Gesellschaft und Politik haben bereits einen Beitrag für das IT-Gipfelblog geschrieben. Die Statements werden in den kommenden Stunden und Tagen veröffentlicht. Die meisten Beiträge allerdings erwartet das HPI aber von normalen Internetnutzern. "Wir freuen uns schon jetzt auf eine lebhafte Debatte und viele neue Ideen", sagt HPI-Direktor Meinel.

    Hintergrund Nationaler IT-Gipfel 2006 am HPI
    Am 18. Dezember 2006 fand am Hasso-Plattner-Institut in Potsdam der erste Nationale IT-Gipfel der Bundesregierung unter Teilnahme von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel sowie weiteren Vertretern von Bundesregierung und der deutschen IT- und Kommunikationswirtschaft statt. Acht themenspezifische Arbeitsgruppen erarbeiteten dabei Lösungen, um den IT-Standort Deutschland voranzubringen. Die Gipfelteilnehmer verabschiedeten mit der Potsdamer Initiative ein Papier mit 12 Punkten, in dem die Ergebnisse des Gipfels zusammengefasst sind. Auf der Archivseite des IT-Gipfels können alle Abschlussdokumente sowie umfangreiche Video- und Fotodokumentationen des Gipfels heruntergeladen werden:
    http://www.hpi.uni-potsdam.de/hpi/veranstaltungen/nationaler_itgipfel.html

    Profil Hasso-Plattner-Institut
    Das Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik GmbH (HPI) in Potsdam ist Deutschlands universitäres Exzellenz-Zentrum für IT Systems Engineering. Als einziges Universitäts-Institut in Deutschland bietet es den Bachelor- und Master-Studiengang "IT Systems Engineering" an - eine praxisnahe und ingenieurwissenschaftlich orientierte Alternative zum herkömmlichen Informatik-Studium, die von derzeit rund 360 Studenten genutzt wird. Insgesamt 50 Professoren und Dozenten sind am HPI tätig.

    Die ingenieurwissenschaftlich orientierte "Elite-Schmiede" betreibt auch exzellente universitäre Forschung, oft für erste Adressen der Wirtschaft. Vor allem geht es um Grundlagen und Anwendungen für große, hoch komplexe und vernetzte IT-Systeme. Das von Stifter Prof. Hasso Plattner komplett finanzierte An-Institut an der Uni Potsdam hat seit seiner Tätigkeitsaufnahme vor sieben Jahren schon 300 Absolventen hervorgebracht. Ein hervorragendes Ergebnis erzielte das Hasso-Plattner-Institut bei der Bewertung der deutschen Informatikstudiengänge durch das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE): Es kam auf Platz vier der besten Informatik-Studienmöglichkeiten im deutschsprachigen Raum.


    Weitere Informationen:

    http://it-gipfelblog.hpi-web.de - Adresse des IT-Gipfelblogs
    http://www.hpi.uni-potsdam.de/hpi/veranstaltungen/nationaler_itgipfel.html - Video- und Fotodokumentation des Ersten Nationalen IT-Gipfels"


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Gesellschaft, Informationstechnik, Medien- und Kommunikationswissenschaften, Politik, Recht, Wirtschaft
    überregional
    Forschungs- / Wissenstransfer, Wissenschaftspolitik
    Deutsch


    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).