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06.07.2007 10:54

Halbzeit für das Zuwanderer- und Rückkehrer-Befragungsprojekt

Dr. Heinrich Cuypers Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
BioCon Valley Initiative

    Gute Resonanz auf die erste Befragungswelle, zweite Runde soll repräsentative Beteiligung sichern

    Mitte Mai startete an der Universität Greifswald im Rahmen des TransferNetzwerks Community Medicine die Befragung von über 55-jährigen Zuwanderern und Rückkehrern aus anderen Bundesländern nach Mecklenburg-Vorpommern (http://idw-online.de/pages/de/news209309).

    Für die Studie "Motive, Wünsche und Erwartungen von Zuwanderern und Rückkehrern über 55 Jahre nach Mecklenburg-Vorpommern" wurden aus den über 10.000 bei den Einwohnermeldeämtern zwischen 2002 und 2005 registrierten Zuzüglern 3.200 Personen per Zufallsziehung ausgewählt und angeschrieben. Der 16-seitige Umfragebogen soll Aufschluss über die Beweggründe für die Wahl des neuen bzw. neuen "alten" Wohnsitzes sowie die Vorstellungen der Befragten über die künftigen Lebensjahre geben.

    "Die Resonanz auf die Umfrage ist bislang sehr gut", informierte Projektleiter Prof. Wolfgang Hoffmann. Inzwischen liegen 1.168 Rückmeldungen vor. Viele Teilnehmer füllten nicht nur den Standard-Antwortbogen aus, sondern nutzten außerdem die Chance, ihre Sicht auf das "Gesundheitsland MV" ausführlicher darzustellen, Wünsche und Kritikpunkte zu äußern. So regten einige der Befragten eine engere Zusammenarbeit von touristischen Einrichtungen und Kurkliniken bei Gesundheitskursen für spezielle Berufsgruppen an oder schlugen die Gründung von Herzsportgruppen in ihrer Wohnumgebung vor. Kritische Anmerkungen betreffen beispielsweise die mangelnde Verfügbarkeit von Fachärzten und lange Wartezeiten oder auch die große räumliche Entfernung zu Sportmöglichkeiten und Gesundheitsangeboten.

    Diese Informationen sollen nach der Gesamtauswertung genutzt werden, um für die Politik, die Gesundheitsbranche und -wirtschaft konkrete Handlungsempfehlungen zur Verbesserung bestehender Versorgungsstrukturen und Entwicklung neuer, auf die Bedürfnisse dieser Zielgruppe maßgeschneiderter Angebote zu geben.

    "Entscheidend für die Aussagekraft der Studie ist eine möglichst große Beteiligung der ausgewählten und angeschriebenen Personen", betonte der Greifswalder Wissenschaftler. Daher werden in einer zweiten Welle in dieser Woche nochmals alle ausgesuchten Teilnehmer angeschrieben, die bisher ihren Fragebogen noch nicht zurück geschickt haben. Hoffmann unterstrich, dass auch über 55-Jährige, die bereits früher einmal im Land gewohnt haben, zwischenzeitlich in einem anderen Bundesland wohnten und nun wieder zurückgekehrt sind (Rückkehrer) zur Zielgruppe der Befragung gehören. Für eine repräsentative Analyse sind mindestens weitere 1.000 Rücksendungen bis zum 31. Juli (Einsendeschluss) notwendig. Den Erinnerungsschreiben liegen ein Fragebogen sowie ein frankierter Rückumschlag für die kostenlose Rücksendung bei. Zudem winken den Beteiligten, die dabei helfen, unser Land noch attraktiver zu machen, Preise zum Genießen und Entspannen.

    BioCon Valley Mecklenburg-Vorpommern e. V.
    c/o Institut für Community Medicine/Universität Greifswald
    Projektmanagerin "TransferNetzwerk Community Medicine"
    Dipl.-Psych. Janina Krafczyk
    Ellernholzstraße 1 - 2, 17487 Greifswald
    T +49 3834 86-77 89
    F +49 3834 86-77 52
    E jk@bcv.org
    http://www.bcv.org


    Bilder

    Das Zuwanderer-Team will schon Ende August die ersten Ergebnisse der Studie präsentieren: Anne-Katrin Strohbach, Medizinische Dokumentarin, Projektleiter Prof. Wolfgang Hoffmann sowie die Psychologinnen Sylvia Kroll und Janina Krafczyk (v.l.n.r.).
    Das Zuwanderer-Team will schon Ende August die ersten Ergebnisse der Studie präsentieren: Anne-Katri ...

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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Ernährung / Gesundheit / Pflege, Gesellschaft, Medizin, Psychologie, Sportwissenschaft, Wirtschaft
    regional
    Forschungsprojekte
    Deutsch


     

    Das Zuwanderer-Team will schon Ende August die ersten Ergebnisse der Studie präsentieren: Anne-Katrin Strohbach, Medizinische Dokumentarin, Projektleiter Prof. Wolfgang Hoffmann sowie die Psychologinnen Sylvia Kroll und Janina Krafczyk (v.l.n.r.).


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