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31.07.2007 13:22

Stefan Evers in weltweites Komitee zu "Kopfschmerzen" berufen

Simone Hoffmann Stabsstelle Unternehmenskommunikation
Universitätsklinikum Münster

    Münster (ukm/sh). Prof. Dr. med. Dr. phil. Stefan Evers, geschäftsführender Oberarzt an der Klink für Neurologie am Universitätsklinikum Münster (UKM), ist auf dem jüngsten International Headache Congress in Stockholm in das Wissenschaftliche Komitee zur Vorbereitung der Weltkopfschmerzkongresse berufen worden. Damit übt Evers nun eine der weltweit wichtigsten wissenschaftlichen Funktionen im Bereich "Kopfschmerzen" aus.

    Gemeinsam mit sechs weiteren Kongressmitgliedern gehört es nun zu Evers Aufgaben, die Themen der alle zwei Jahre stattfindenden Kopfschmerz-Kongresse zu bestimmen, wissenschaftliche Vorträge zu prämieren sowie sich um die Weiterbildung junger Kolleginnen und Kollegen zu kümmern. "Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Forschungsbeurteilung", erzählt der Münsteraner. Denn die Auffassung des Komitees mit seinen beiden Präsidenten ist maßgeblich, wenn entschieden wird, welche Forschungsrichtung künftig weltweit gefördert werden soll. "Wir lernen zunehmend, dass besonders bei sehr starken Kopfschmerzen invasive Methoden - also Operationen, bei denen kleine Sonden oder Spritzen eingesetzt werden - helfen können", berichtet der 43-Jährige und prognostiziert, dass die Forschung der kommenden Jahre in diese Richtung gehen wird. Anders als die Forschung zu Medikamenten: "Hier erwarte ich keine Bahn brechenden Entwicklungen mehr in den kommenden Jahren."

    Kopfschmerzen kennt fast jeder. Aber nicht jeder muss wegen dieser Schmerzen therapiert werden. Die von Evers geleitete Kopfschmerz-Ambulanz am UKM hat regen Zulauf: rund 30 Patienten pro Woche besuchen diese Spezialsprechstunde. Der wohl bekannteste von Evers behandelte Kopfschmerz ist die Migräne. Weltweit jeder zehnte Mensch leidet an ihr. Der so genannten Cluster-Kopfschmerz trifft einen von 1000 Menschen. Diese Kopfschmerzen sind "ein seltsames Phänomen", erzählt Evers. Häufig treten die Schmerzen jeden Tag zur selben Uhrzeit auf und dauern ein bis zwei Stunden. "Hier sind wir erst ganz am Anfang der Forschung", berichtet Evers. Fest stehe bisher jedoch, dass der Cluster-Kopfschmerz rein organische Ursachen habe. "Das schöne an dem Thema "Kopfschmerzen" ist, dass wir über 2/3 unserer Patientinnen und Patienten so gut helfen können, dass ihre Lebensqualität voll erhalten bleibt ", sagt Evers.


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    Stefan Evers
    Stefan Evers

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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Ernährung / Gesundheit / Pflege, Medizin
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Personalia, Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


     

    Stefan Evers


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