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17.09.2007 11:33

Rückkehrerprogramm: Vier deutsche Nachwuchsforscher aus USA und Kanada kommen nach Nordrhein-Westfalen

André Zimmermann Pressereferat
Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie NRW

    Achtköpfige internationale Expertenjury fällt Entscheidung in Düsseldorf

    Die ersten vier Nachwuchsforscher, die über das Rückkehrerprogramm nach Nordrhein-Westfalen kommen, stehen fest. Die jungen Wissenschaftler, die bislang in den USA und Kanada tätig waren, dürfen im Wintersemester an einer nordrhein-westfälischen Universität ihrer Wahl eine eigene Forschergruppe aufbauen. Für jede Gruppe stellt das Innovationsministerium in den kommenden fünf Jahren 1,25 Millionen Euro zur Verfügung. Eine achtköpfige internationale Expertenjury fällte die Entscheidung nach einem zweitägigen Auswahlsymposium auf Schloss Mickeln in Düsseldorf.

    "Die vier jungen Forscher haben sich mit ihrem Können und ihrer Persönlichkeiten gegen starke Konkurrenz durchgesetzt. Wir freuen uns, dass das Interesse exzellenter Nachwuchswissenschaftler für den Forschungs- und Innovationsstandort Nordrhein-Westfalen so groß ist", sagte Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart. Voraussetzung für die Bewerbung im Rückkehrerprogramm ist eine mindestens zweijährige Forschungstätigkeit im Ausland und ein herausragendes wissenschaftliches Profil. Die erste Ausschreibung richtete sich ausschließlich an Lebenswissenschaftler.

    Die vier promovierten Spitzenforscher der ersten Ausschreibung sind:

    - Sandra Blaess (33)
    Forschungsschwerpunkt: Neuroentwicklungsbiologie
    Biologin am Memorial Sloan Kettering Cancer Center, USA
    (zuvor Universität Basel)

    - Wiebke Herzog (35)
    Forschungsschwerpunkt: Entwicklung der Blutgefässe
    Biologin an der University of California (UCSF), USA
    (zuvor Max-Planck-Institut für Immunbiologie, Freiburg)

    - Christian Kandt (33)
    Forschungsschwerpunkt: Antibiotikaresistenz / Membrantransport
    Biologe an der University of Calgary, Kanada
    (zuvor Ruhr-Universität Bochum)

    - Lars Leichert (32)
    Forschungsschwerpunkt: Oxidative Stressbiologie
    Biochemiker an der University of Michigan, USA
    (zuvor Universität Greifswald)

    Die Jury hatte 17 von ursprünglich 45 Bewerbern für ein zweitägiges Auswahlsymposium nach Düsseldorf eingeladen. Die vier Gewinner entscheiden sich in den kommenden Wochen für eine nordrhein-westfälische Universität ihrer Wahl. Noch im kommenden Wintersemester werden die Forscher ihre Arbeit aufnehmen. Ab 2008 sollen jährlich zwei weitere Nachwuchswissenschaftler hinzukommen.

    Hinweis für die Printmedien: Fotos der vier Wissenschaftler können als Pressefotos Nr. 11 - 14 auf den Internetseiten des MIWFT NRW kostenlos abgerufen werden unter der URL
    http://www.innovation.nrw.de/Presse/BildarchivMinister.html


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    fachunabhängig
    überregional
    Wissenschaftspolitik
    Deutsch


     

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