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05.10.2007 17:24

Verleihung der Ehrenmedaille der Leibniz Universität Hannover

Dr. Stefanie Beier Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Leibniz Universität Hannover

    Würdigung für drei ehemalige Mitglieder des Hochschulrats

    Am Montag, 8. Oktober 2007, wird drei ehemaligen Mitgliedern des Hochschulrates die Ehrenmedaille der Leibniz Universität Hannover verliehen. Der Festakt beginnt um 17 Uhr im Leibnizhaus, Holzmarkt 4-6, 30159 Hannover mit Grußworten von Christian Wulff, Ministerpräsident des Landes Niedersachsen und Bernd Strauch, Bürgermeister der Stadt Hannover. Die Laudationes auf die ehemaligen Hochschulratsmitglieder Prof. Ursula Keller, Maria-Elisabeth Schaeffler und Prof. Joachim Milberg hält Universitätspräsident Prof. Erich Barke.

    Die Ehrenmedaille ist eine Auszeichnung für besondere Verdienste um die Universität. Die drei Geehrten haben mit ihrem Wissen und Engagement während ihrer Tätigkeit im Hochschulrat zur erfolgreichen Weiterentwicklung der Leibniz Universität Hannover beigetragen.

    Prof. Dr. Ursula Keller erlangte 1984 ihr Physik-Diplom an der ETH Zürich. Im Anschluss folgten Forschungsaufenthalte im Ausland, unter anderem als Fullbright Stipendiatin an der Stanford University, USA. 1993 wurde sie zur außerordentlichen und 1997 zur ordentlichen Professorin im Institut für Quantenelektronik des Department Physik ETH Zürich gewählt. Sie ist Vorsteherin des Instituts für Quantenelektronik, Präsidentin der Strategiekommission des Department Physik ETH Zürich und gewählte Vertreterin der ETH Zürich im Ausschuss des Stiftungsrats des Schweizerischen Nationalfonds.

    Professorin Keller ist unter anderem Mitglied in der Schweizerischen Akademie der Technischen Wissenschaften (SATW), Fellow der Optical Society of America (OSA), gewähltes ausländisches Mitglied der Royal Swedish Academy of Sciences.

    Für ihre wissenschaftlichen Tätigkeiten wurde sie beispielsweise 1998 mit dem Carl Zeiss Forschungspreis ausgezeichnet. Prof. Ursula Kellers Forschungsschwerpunkte liegen in den Gebieten Ultrakurzpuls-Laser, Attosekunden-Physik, Ultrakurzzeit-Spektoskopie und neue Anwendungen in der optischen Informationsverarbeitung, der Kommunikation und der Medizin.

    Maria-Elisabeth Schaeffler setzt als Gesellschafterin der Schaeffler Gruppe das Lebenswerk der Unternehmensgründer Dr. Wilhelm Schaeffler und Dr.-Ing. E.h. Georg Schaeffler fort. Zur Schaeffler Gruppe gehören die Unternehmen der INA-Gruppe, der FAG-Gruppe und der LuK-Gruppe.

    Im Jahr 2001 wurde Maria-Elisabeth Schaeffler als erste Frau in das zehnköpfige Präsidium der Industrie- und Handelskammer Nürnberg für Mittelfranken gewählt. Sie engagiert sich in verschiedenen Gremien. Für hervorragende unternehmerische Leistungen und ihr soziales Engagement wurde sie 2001 mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. 2003 wurde ihr durch den Ministerpräsidenten des Freistaats Bayern der Verdienstorden des Landes für hervorragende Verdienste um den Freistaat Bayern und das bayerische Volk verliehen.

    Prof. Dr.-Ing. Dr. h.c. mult. Joachim Milberg studierte nach einer Lehre als Maschinenschlosser Produktionstechnologie an der Staatlichen Ingenieurschule Bielefeld und an der Technischen Universität Berlin. Von 1972 bis 1981 war er in leitender Funktion beim Werkzeugmaschinenhersteller Gildemeister in Bielefeld tätig, danach war er bis 1993 Lehrstuhlinhaber für Werkzeugmaschinen und Betriebswissenschaften an der Technischen Universität München. 1989 wurde Professor Milberg für seine wissenschaftlichen Arbeiten der Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft verliehen.

    Von 1993 bis 2002 gehörte er dem Vorstand der BMW AG an, zunächst als Ressortverantwortlicher für Produktion und Engineering, von 1999 an als Vorstandsvorsitzender. Professor Milberg ist auch in mehreren Aufsichtsräten und im Senat des Verwaltungsrats der Max-Planck-Gesellschaft vertreten.

    Der Hochschulrat arbeitet ähnlich einem Aufsichtsrat in Unternehmen, er besteht aus sieben Mitgliedern, deren einzelne Amtszeiten jeweils drei Jahre betragen. Im Hochschulrat sind Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik vertreten, die Kompetenz und Erfahrung aus ihren Bereichen in die Hochschule einbringen. Weitere Informationen zum Hochschulrat der Leibniz Universität Hannover finden Sie unter folgendem Link: http://www.uni-hannover.de/de/universitaet/organisation/gremien/hochschulrat/

    Hinweis an die Redaktion:
    Für nähere Informationen steht Ihnen Dr. Stefanie Beier, Pressesprecherin der Leibniz Universität Hannover, unter Telefon 0511/762-5535 oder per E-Mail unter beier@pressestelle.uni-hannover.de gern zur Verfügung.


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    fachunabhängig
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft
    Deutsch


     

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