Freizeit bedeutete in den politisch aufgeladenen Sechziger- und Siebziger-Jahren mehr als nur Abstand zum Alltag. Dass dies für beide Seiten der geteilten Welt galt und sowohl in Ost- als auch in Westeuropa Freizeiträume als Zufluchtsorte vor Unfreiheit, Leere und Routine erlebt wurden, ist das Thema eines internationalen Symposiums an der ETH Zürich. Unter dem Titel "Freiheit - Freizeit. Fluchtwege aus dem Alltag in der Architektur Ost- und Westeuropas 1960-1980" widmen sich am 08. und 09. November 2007 siebzehn Vorträge den unterschiedlichen städtebaulichen und architektonischen Formen. Veranstalter ist das Institut für Geschichte und Theorie der Architektur der ETH Zürich (Prof. Ákos Moravánszky). Die Gerda Henkel Stiftung unterstützt die Tagung.
Die zunehmende Relevanz der "freien Zeit" fand in Weekendhäusern, Datschas, staatlichen Erholungsheimen und Pionierlagern ebenso ihren Ausdruck wie in Skiresorts, Motels und Campingplätzen. Ziel der Referenten aus Berlin, Bratislava, Erfurt, Graz, Hamburg, Lissabon, Ljubljana, London, Tallinn, Wien, Zagreb und Zürich ist es darüber hinaus zu zeigen, wie diese Freizeit- und Freiheitsräume über ihre Opposition zur Alltagswelt politische und ideologische Grenzen überbrückten.
Das Symposium ist öffentlich und kostenfrei.
Veranstaltungsort:
ETH Zürich
Gebäude HXE
8093 Zürich
Rückfragen an:
Pressestelle Gerda Henkel Stiftung:
Dr. Sybille Wüstemann, E-Mail: wuestemann@gerda-henkel-stiftung.de
Telefon: 0211-93 65 24 0
http://www.ostwestfreizeit.org
http://www.gerda-henkel-stiftung.de (vollständiges Tagungsprogramm)
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Bauwesen / Architektur, Geschichte / Archäologie
überregional
Buntes aus der Wissenschaft, Wissenschaftliche Tagungen
Deutsch

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