Die Bürgermedien wollen künftig mit einer gemeinsamen Stimme sprechen. Im Bremen hat sich dazu am 2. November der "Bundesverband Bürger- und Ausbildungsmedien (BV BAM)" gegründet. Werner Eggert, Geschäftsführer von TIDE, wurde in den Vorstand gewählt.
Nichtkommerziell, lokal, als offene Plattform für medieninteressierte
Bürger - so definieren sich Bürgersender unterschiedlicher Art in Deutsch-land. Nun haben sich die offenen Kanäle, Bürger- und Ausbildungskanäle, nichtkommerziellen Lokalradios und Campusfunker zu einem Bundesverband zusammengeschlossen. Der "Bundesverband Bürger- und Ausbildungs-medien (BV BAM)" soll die Bürgermedien bundesweit stärken und ihnen gegenüber Politik, Netzbetreibern und technischen Dienstleistern ein stärkeres Gewicht verleihen. Gemeinsam fordert der "dritte Mediensektor" eine aufgabengerechte Förderung und angemessene Beteiligung bei der Erhöhung der Rundfunkgebühren. Auch bei der Digitalisierung möchten die Bürgermedien berücksichtig werden und einen Ausbau der Bürgermedien-projekte erreichen.
Der Hamburger Stadtsender TIDE engagiert sich für den bundesweiten Dachverband, um Qualitätsstandards im Bürgerfernsehen und -radio zu erhalten und weiterzuentwickeln. "Gerade im Zeitalter zahlreicher Video-portale sollten Bürgermedien an Bedeutung gewinnen. Denn hier können sich Laien medial qualifizieren, indem sie erstmal lernen, wie man mit einer Kamera oder einem Mikrofon umgeht, bevor sie ihre Filme irgendwo hochladen", sagt Werner Eggert, Geschäftsführer und Chefredakteur von TIDE. Der langjährig erfahrene Journalist wurde in den Vorstand des BV BAM gewählt. Er verfolgt mit dem Hamburger Engagement ein weiteres Ziel. "Der Dachverband wird den inhaltlichen Austausch zwischen den einzelnen Sendern erleichtern. So können wir bundesweit zeigen, wie viele innovative und gute Formate von Laien produziert werde
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Medien- und Kommunikationswissenschaften
überregional
Personalia
Deutsch

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