Es gehört zu unserer alltäglichen Erfahrung, mit Bildern konfrontiert zu werden. Im Medium des Bildlichen drücken Menschen aber nicht nur etwas "schön" aus, veranschaulichen nicht nur, was sie zuvor gedacht haben. Bilder tragen vielmehr aktiv zur Welterschließung und Wissensproduktion bei. Und sie verstricken Menschen in die Konflikte ihrer Zeit. Bilder sprechen. Bilder leben. Diesem rätselhaften Phänomen von Lebendigkeit und Sprachfähigkeit der Bilder geht Horst Bredekamp (Berlin) auf Einladung des Internationalen Zentrums für Kultur- und Technikforschung (IZKT) der Universität Stuttgart bei seinem Vortrag zum Thema "Bild, Begriff, Lebendigkeit" am 15. November nach. Bredekamp, der gegenwärtig an einer "Theorie des Bildaktes" arbeitet, plädiert -statt vor einer "verdummenden" Bilderflut zu resignieren - für die genaue Analyse der Macht der Bilder und die Schulung unserer Augen. Der Vortrag ist Teil der Reihe "Kulturtheorien", veranstaltet vom IZKT der Universität Stuttgart in Kooperation mit der Breuninger-Stiftung.
Horst Bredekamp gehört zu den international angesehensten Kunsthistorikern. Seine bildwissenschaftlichen Forschungen gehen lustvoll und produktiv über die traditionellen Grenzen seines Faches hinaus.
Zeit: Donnerstag, 15. November 2007, 20.00 Uhr
Ort: Stadtbücherei Stuttgart, Konrad-Adenauer-Str. 2, 70173 Stuttgart
Die Öffentlichkeit und Vertreter der Medien sind dazu herzlich eingeladen.
Weitere Informationen am IZKT unter Tel. 0711/685-82379 oder e-mail: elke.uhl@izkt.uni-stuttgart.de
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Geschichte / Archäologie, Kunst / Design, Musik / Theater
regional
Buntes aus der Wissenschaft, Forschungsprojekte
Deutsch

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