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12.11.2007 16:13

Hochrangiger Besuch aus dem japanischen "Photon Valley" am IPHT

Dipl. Biol. Susanne Liedtke Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Institut für Photonische Technologien

    Bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr empfing das Institut für Photonische Technologien (IPHT) heute eine Delegation japanischer Professoren und hochrangiger Wirtschaftsvertreter aus der Provinz Shizuoka. Der heutige Besuch knüpfte an die Visite des japanischen Botschafter in Deutschland, Toshiyuki Takano, im Januar dieses Jahres an.
    Bereits seit 2004 steht der Forschungs- und Industriestandort Thüringen mit der japanischen Provinz Shizuoka in regem Austausch. Die Region wird von der japanischen Regierung aktiv darin unterstützt, sich zu einem Cluster für optoelektronische Technologien zu entwickeln und nennt sich schon heute "Photon Valley".
    "Als traditionelle Optikregion mit weltbekannten Unternehmen wie Carl Zeiss oder Jenoptik, einer großen Zahl innovativer kleinerer Unternehmen sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen mit herausragendem Ruf können wir wichtige Erfahrungen für den Aufbau eines solchen Standortes an die Japaner weitergeben. Nicht umsonst sind wir eines der erfolgreichsten "Optics Valleys" Europas",," sagt Dr. Klaus Schindler, Geschäftsführer von Optonet, dem Kompetenznetz Optische Technologien mit Sitz in Jena. "Aber auch wir profitieren natürlich von dem Besuch der japanischen Kollegen", so Schindler weiter, der die japanischen Gäste auf dem Beutenberg Campus empfing. Japan sei als Technologienation in den Photonischen Technologien mit ihren neuen Möglichkeiten für die Material- und Lebenswissenschaften besonders stark und weise einen hohen Forschungsoutput auf. Die Japaner haben sich dementsprechend der Stärkung der bildgebenden Technologien in der Molekularbiologie und der Medizin verschrieben und wollen gezielt die Zusammenarbeit zwischen der örtlichen Industrie und den Hochschulen der Region fördern. Hier sieht der Wissenschaftliche Direktor des IPHT, Prof. Dr. Jürgen Popp, viele Gemeinsamkeiten: "Als Thüringer Landesinstitut, das anwendungsorientierte Forschung betreibt, wissen wir, wie wichtig es ist, mit Wissenschaft und Wirtschaft in der Region eng zusammenzuarbeiten". Das IPHT, das sich die Anwendung optischer Technologien in den Lebenswissenschaften selbst als einen Forschungsschwerpunkt gewählt hat, kooperiert eng mit der Universität und der Fachhochschule Jena, aber auch mit der Technischen Universität in Ilmenau.
    Im Rahmen eines "Region-to-Region-Program" der Japan External Trade Organization (JETRO) sollen Thüringen und das japanische Shizuoka voneinander profitieren. Das Programm leistet Unterstützung beim Aufbau bilateraler Geschäftsbeziehungen und dient so in beiden Ländern der Belebung regionaler Wirtschaftstrukturen, der Schaffung eines günstigen Investitionsklimas, dem Aufbau neuer Geschäftsbereiche in Unternehmen und der Neuansiedlung von Industrien. Ziel ist unter anderem auch, den Austausch von jungen Wissenschaftlern und Nachwuchskräften zu erleichtern und die Begeisterung für Naturwissenschaften und Technik bei den Schülern zu wecken, um nachhaltig Fachpersonal auszubilden.

    Ihr Ansprechpartner im IPHT:
    Prof. Dr. Jürgen Popp
    Wissenschaftlicher Direktor
    Telefon +49 (0) 3641 - 206-300
    Telefax +49 (0) 3641 - 206-399
    juergen.popp@ipht-jena.de

    Ihr Ansprechpartner bei optonet:
    Dr. Klaus Schindler
    Geschäftsführer
    Telefon: +49 (0) 3641 - 65 83 40
    Fax: +49 (0) 3641 - 65 83 44
    klaus.schindler@optonet-jena.de


    Weitere Informationen:

    http://www.ipht-jena.de
    http://www.optonet-jena.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Biologie, Elektrotechnik, Energie, Ernährung / Gesundheit / Pflege, Informationstechnik, Mathematik, Medizin, Physik / Astronomie
    regional
    Forschungs- / Wissenstransfer, Wissenschaftspolitik
    Deutsch


    Großes Interesse zeigten die Gäste aus Japan, als IPHT-Mitarbeiter Dr. Jens Kobelke eine Anlage zur Veredelung optischer Fasern erläuterte.


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    Angeregte Diskussionen gab es, als IPHT-Mitarbeiter Dr. Jens Kobelke den japanischen Gästen die Herstellung optischer Fasern erläuterte.


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