Ausländische Max-Planck-Nachwuchsforscher besuchen Düsseldorfer Landtag
Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart hat heute im Düsseldorfer Landtag mit 30 ausländischen Nachwuchswissenschaftlerinnen und
-wissenschaftlern aus 15 Nationen über deren Erwartungen an ein attraktives Forschungsumfeld und den Forschungsstandort Nordrhein-Westfalen diskutiert. "Wir wollen Nordrhein-Westfalen zu einer internationalen Top-Adresse für Spitzenforscher machen", sagte Pinkwart. Die jungen Gastwissenschaftler promovieren derzeit an nordrhein-westfälischen Max-Planck-Instituten.
Dem Werben für die Forschungsexzellenz des Innovationsstandorts Nordrhein-Westfalen dient auch eine Reise an die amerikanische Ostküste im Dezember. Neben Innovationsminister Pinkwart werden die Rektoren der beiden Universitäten in Aachen und Bochum, Prof. Dr. Burkhard Rauhut und Prof. Dr. Elmar Weiler, an der Reise teilnehmen. Ebenfalls mitreisen wird der Sprecher der strukturierten Doktorandenausbildung in Nordrhein-Westfalen, der Paderborner Prorektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs Prof. Dr. Wilhelm Schäfer.
Die Landesregierung stärkt die strukturierte Doktorandenausbildung mit der Einrichtung so genannter "NRW-Forschungsschulen", für die jährlich 6,2 Millionen Euro zur Verfügung stehen werden. Die Forschungsschulen sind eingebunden in exzellente Forschungsbereiche ausgewählter Universitäten. Markenzeichen der NRW-Forschungsschulen sind strukturierte Promotionsstudiengänge auf internationalem Niveau, die exzellenten jungen Nachwuchsforscherinnen und Nachwuchsforschern die Sicherheit bieten, ihre Promotion in drei Jahren abschließen zu können. Die Forschungsschulen sollen zum Wintersemester 2008/09 starten. Derzeit läuft das Bewerbungsverfahren.
"Wir richten die Forschungsschulen international aus und streben einen Anteil von 50 Prozent ausländischer Doktoranden an, von denen wir die besten auch langfristig an den Forschungsstandort Nordrhein-Westfalen binden möchten", sagte Pinkwart. Derzeit studieren rund 750 junge Menschen im Rahmen der strukturierten Doktorandenausbildung, von denen etwa 35 Prozent aus dem Ausland kommen.
Merkmale dieser Pressemitteilung:
fachunabhängig
regional
Wissenschaftspolitik
Deutsch

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