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27.11.2007 12:16

Zehn Jahre Institut Wohnen und Entwerfen - Einladung zu Pressegespräch

Ursula Zitzler Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Universität Stuttgart

    Antwort auf Wandel im Wohnungsbau

    Vor zehn Jahren wurde im Zusammenhang mit der Einrichtung einer Stiftungsprofessur durch die Wüstenrot-Stiftung das Institut Wohnen und Entwerfen (IWE) an der Universität Stuttgart gegründet. Es versteht sich als Antwort auf den dynamischen Wandel, dem der Wohnungsbau heute unterworfen ist. Das besondere Profil des Instituts besteht in der interdisziplinären Kooperation eines Architekten (Prof. Dr. Jocher), eines Sozialwissenschaftlers mit dem Fachgebiet Sozialwissenschaftliche Grundlagen (Prof. Dr. Tilman Harlander) und eines Planungswissenschaftlers (Prof. Dr. Wolf Reuter).

    Aus diesem Anlass informiert das IWE am Donnerstag, 29. November 19.00 Uhr im Rahmen eines Pressegesprächs über seine bisherige Arbeit und die Zukunftsperspektiven des menschlichen Zusammenlebens. Die Veranstaltung findet am Institut in der Keplerstraße 11 (KI), Zimmer 10.37 statt. Medienvertreter sind herzlich eingeladen.
    Am Freitag, den 30. November, ab 9.30 Uhr folgt dann ein Kolloquium in der Keplerstraße 17, Hörsaal 17.02. Festredner ist Prof. Josef Radermacher vom Forschungsinstitut für anwendungsorientierte Wissensverarbeitung der Uni Ulm, der über "Stadtentwicklung als Schlüsselthema für Globalisierung und Zukunft" spricht. Weitere Themen sind die Wiederentdeckung der Natur und die Rolle der Städte beim Klimawandel.

    Die Vielfalt der Lebensstile, Haushaltstypen und Wohnbedürfnisse erfordert neue, flexiblere Wohnformen. Mit dem Übergang in die Informationsgesellschaft zeichnen sich technische Innovationen, aber auch neue Möglichkeiten der Verbindung von Wohnen und Arbeiten ab. Zugleich gewinnt das urbane, verdichtete Wohnen wieder an Bedeutung. Integraler Bestandteil des Entwurfs bedürfnisgerechter und zukunftsfähiger Formen des Wohnungsbaus ist die Sorge für deren ökologisch-energetische, soziale und ökonomische Nachhaltigkeit. Hierzu gehört auch die verstärkte Auseinandersetzung mit dem Bauen im Bestand (Modernisierung, Umnutzungs- und Aufwertungs- und neuerdings auch qualifizierte Schrumpfungskonzepte).

    Neben der Grundlagenvermittlung im Fach Gebäudelehre liegen die Schwerpunkte des Instituts in Lehre und Forschung in der Bearbeitung zukunftsbedeutsamer und fachübergreifender Fragestellungen wie den Möglichkeiten ressourcenschonenden und flexiblen Bauens, der Nutzungsmischung und einer sinnvollen räumlichen und sozialen Verdichtung. Weitere Lehrinhalte bestehen in der Vermittlung von Strategien des Planens und Methodischen Entwerfens. Die Schwerpunkte des Fachgebietes Sozialwissenschaftliche Planungsgrundlagen richten sich - neben der Einführung in soziale und kulturelle Aspekte der Architektur und Stadtplanung - vor allem auf die Frage nach den menschlichen Bedürfnissen, dem Zusammenhang von gebauter Umwelt und sozialem Verhalten und den Möglichkeiten einer nutzerbezogenen Architektur.

    Weitere Informationen bei Prof. Thomas Jocher, Tel. 0711/685-84200, thomas.jocher@iwe.uni-stuttgart.de, Kolloquium-Programm unter
    http://www.uni-stuttgart.de/iwe/termine/10_Jahre_IWE.pdf


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Bauwesen / Architektur, Biologie, Meer / Klima, Umwelt / Ökologie
    überregional
    Forschungs- / Wissenstransfer
    Deutsch


     

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