Die Befragungsergebnisse aus dem Projekt "Tandem" stellten jetzt Dagmar Driesen, Gleichstellungsbeauftragte an der Fachhochschule Südwestfalen und Uwe Schmalenbach von der Unternehmensberatung Schmalenbach an der Hochschule vor.
Hinter dem Begriff "Tandem" verbirgt sich ein Teilprojekt des Projektverbundes markproF im Rahmen des Landesprogramms "Regionen stärken Frauen" zur Stärkung von Frauen im Beruf in der Region Südwestfalen. Finanziell unterstützt wird das Projekt vom Europäischen Sozialfonds des Landes Nordrhein-Westfalen.
Die Fachhochschule befragte gemeinsam mit der Unternehmensberatung Schmalenbach 100 Absolventinnen von allen Standorten der Hochschule. "Sogar aus dem Ausland beteiligten sich ehemalige Studierende an den Interviews", freute sich Uwe Schmalenbach. Im Mittelpunkt standen Fragen nach dem beruflichen Werdegang nach Abschluss des Studiums, nach erreichten Führungspostionen oder nach beruflichen Hemmnissen aufgrund des Geschlechts. Gefragt wurde auch nach der Teilnahme an Frauennetzwerken und nach gewünschten Qualifizierungsangeboten.
Zu den Ergebnissen stellt Dagmar Driesen fest: "Die Mehrzahl der Frauen ist in Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern tätig und zwar in den Bereichen Produktion, Dienstleistung und Handel. Der Anteil der Frauen in Führungspositionen mit Budget- und/oder Personalverantwortung ist sehr gering. Rund die Hälfte der Befragten sieht sich Männern gegenüber am Arbeitsplatz benachteiligt."
Eine Möglichkeit, die eigenen Aufstiegschancen zu verbessern, sehen die befragten Frauen in der Weiterbildung. Hier wurden insbesondere die Bereiche Technik, IT, Betriebswirtschaft, aber auch Softskills genannt. Ein großes Interesse bestand auch an einem Ehemaligen-Netzwerk an der Fachhochschule.
Aufgrund der Ergebnisse wurde bereits ein Qualifizierungsangebot zusammengestellt und den Absolventinnen angeboten. Zukünftig soll auch die Vernetzung der Absolventinnen in den bestehenden Alumni-Netzwerken der Hochschule ausgebaut werden "Dort besteht die Möglichkeit, auch nach dem Studium den Kontakt zu ehemaligen Kommilitoninnen zu pflegen und weiterhin einen regen Austausch zur Fachhochschule und zur regionalen Wirtschaft aufzubauen oder zu erhalten" ist sich Dagmar Driesen sicher.
Stellten jetzt die Ergebnisse der Absolventinnenbefragung vor (v.l.n.r ): Karla Kleinhempel (Absolve ...
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Gesellschaft, Wirtschaft
regional
Forschungsprojekte
Deutsch

Stellten jetzt die Ergebnisse der Absolventinnenbefragung vor (v.l.n.r ): Karla Kleinhempel (Absolve ...
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