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06.12.2007 13:55

RWTH-Physiker Martin Beneke erhält höchstdotierten deutschen Forschungspreis

Thomas von Salzen Pressestelle
Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen

    Der Hauptausschuss der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat heute, 6. Dezember 2007, die Preisträgerinnen und Preisträger im Rahmen des Gottfried Wilhelm-Leibniz-Programms bekannt gegeben. RWTH-Professor Dr. Martin Beneke, Institut für Theoretische Physik, erhält als ein Preisträger des Jahres 2008 für seine Forschungen 2,5 Millionen Euro. Insgesamt drei Wissenschaftlerinnen und acht Wissenschaftler waren zuvor vom zuständigen Nominierungsausschuss aus 158 Vorschlägen ausgewählt worden.

    Wie die DFG mitteilte, trägt die Forschung von Professor Beneke wesentlich dazu bei, dass die theoretischen Vorstellungen der Elementarteilchenphysik überprüft, Abweichungen davon aufgezeigt und neue Strukturen überhaupt erkannt werden können. Insbesondere führt Beneke hochpräzise Messungen durch, um Messdaten von Beschleunigungsexperimenten mit den Vorhersagen des Standardmodells der Teilchenphysik vergleichen zu können. Beneke hat seine weltweit als einzigartig geltenden Methoden nicht nur entwickelt, sondern selbst auch auf aktuelle physikalische Fragestellungen angewandt, so etwa auf die Lebensdauer und den Zerfall besonders schwerer Mesonen. Diese Untersuchungen erlauben neue Einsichten in die Materie-Antimaterie-Asymmetrie und damit in das Verständnis des Mikrokosmos und der Entwicklung des frühen Universums.

    Martin Beneke studierte Physik, Mathematik und Philosophie in Konstanz, Cambridge und Heidelberg, wo er 1991 sein Diplom ablegte. Nur zwei Jahre später promovierte er an der TU München mit Untersuchungen zur Struktur von Störungsreihen in hohen Ordnungen. Die Habilitation folgte 1998 wiederum in Heidelberg. Bereits 1999 wurde Beneke, gerade 33 Jahre alt, Inhaber des Lehrstuhls Theoretische Physik E an der RWTH Aachen.
    Ein Foto von Professor Beneke kann bei Bedarf unter Telefon: 0241/8094326 angefordert werden.

    i.A. Thomas von Salzen


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    fachunabhängig
    überregional
    Forschungsprojekte, Wissenschaftspolitik
    Deutsch


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