Ein Symposium in Adlershof und Dahlem ehrt den Nobelpreisträger und Namenspatron des Max-Born-Instituts für Nichtlineare Optik und Kurzzeitspektroskopie anlässlich seines 125. Geburtstags.
Der Geburtstag von Max Born jährt sich am 11. Dezember zum 125. Mal. Aus diesem Anlass veranstalten das Berliner Max-Born-Institut für Nichtlineare Optik und Kurzzeitspektroskopie (MBI) und das Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte ein Symposium zu Ehren des berühmten Physikers. Max Borns wissenschaftliches Werk umfasst bahnbrechende Arbeiten in der Quanten- und der Festkörperphysik, Meilensteine der Entwicklung zur modernen Physik. Darüber hinaus engagierte er sich nach dem zweiten Weltkrieg sehr stark gesellschaftspolitisch und warb für eine demokratische und atomwaffenfreie Welt.
Zugleich war sein Fachgebiet, die Quantenmechanik, immer auch Gegenstand von wissenschaftlichen und philosophischen Debatten. Dabei ging es um die Rolle des Zufalls und der Kausalität. Max Born stand darüber in regem Austausch mit Kollegen und Freunden, darunter Albert Einstein, bis zu seinem Tod am 5. Januar 1970.
Das zweitägige Symposium in Adlershof (11.12.) und Dahlem (12.12.) wird daher den Bogen spannen zwischen der wissenschaftlichen Arbeit Max Borns, seiner Rolle in der Politik und Wissenschaftsgeschichte sowie seiner Bedeutung für die aktuelle Forschung. So sprechen am MBI Erich P. Ippen vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) über Physik auf ultrakurzen Zeitskalen "Femtosecond Optics: More than just really fast" und John S. Briggs von der Universität Freiburg über Max Born und die Wellenmechanik: "Wave mechanics: Max Born's legacy."
Tags darauf wird die Autorin einer Born-Biographie, Nancy Greenspan, zu Wort kommen. Sie spricht in Dahlem am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte. Dort werden die Erinnerungen von Gustav Born an seinen Vater, die durch bislang unveröffentlichte Tondokumente illustriert werden, eines der Highlights sein. Weitere prominente Redner werden Max Borns Rolle in der Physik und Wissenschaftsgeschichte des 20. Jahrhunderts beleuchten.
Journalisten und die interessierte Öffentlichkeit sind zu dem Symposium eingeladen. Wir bitten um eine vorherige Anmeldung an:
Dr. Wilhelm Becker, Max-Born-Institut, Tel.: 030 / 6392-1372
wbecker@mbi-berlin.de
Josef Zens, Forschungsverbund Berlin, Tel.: 030 / 6392-3338 (Fax: -3333),
zens@fv-berlin.de
Prof. Dieter Hoffmann, MPI für Wissenschaftsgeschichte, Tel.: 030 / 22667-117
dh@mpiwg-berlin.mpg.de
Tagungsorte sind das Max-Born-Institut für Nichtlineare Optik und Kurzzeitspektroskopie in Berlin-Adlershof (Max-Born-Straße 2A) und das Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin-Dahlem (Boltzmannstraße 22).
Das ausführliche Programm finden Sie unter folgender URL:
http://www.fv-berlin.de/pdf/programm-mbi07.pdf
http://www.fv-berlin.de/pdf/programm-mbi07.pdf - Programm des Symposiums
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Geschichte / Archäologie, Gesellschaft, Mathematik, Physik / Astronomie
überregional
Buntes aus der Wissenschaft, Forschungs- / Wissenstransfer
Deutsch

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