Nachwuchsförderung in Niedersachsen
GÖTTINGEN/HANNOVER/HILDESHEIM. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat am vergangenen Freitag entschieden, von 2008 bis 2013 drei weitere Graduiertenkollegs an niedersächsischen Hochschulen mit insgesamt 7,1 Millionen Euro zu fördern.
Von insgesamt 12 geförderten Graduiertenkollegs werden drei nach Niedersachsen kommen. Erfolgreich waren die Leibniz Universität Hannover, die Georg-August-Universität Göttingen und die Universität Hildesheim in Kooperation mit der Universität Mainz.
"Niedersachsens Hochschulen haben sich damit erneut erfolgreich im Wettbewerb um Drittmittel behauptet. Besonders freut mich, dass der wissenschaftliche Nachwuchs sowohl in den mathematisch-naturwissenschaftlichen als auch in den geisteswissenschaftlichen Studiengängen von dieser Förderung profitiert", erklärte der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur Lutz Stratmann.
Folgende Graduiertenkollegs aus Niedersachsen können ihre Arbeit aufnehmen:
- "Analysis, Geometrie und Stringtheorie" der Leibniz Universität Hannover: An der Leibniz Universität Hannover, Institut für Analysis, wird ein Kolleg ins Leben gerufen, das die Wechselwirkungen zwischen Analysis, Geometrie und Stringtheorie erforscht und eine national und international attraktive Möglichkeit zur Promotion bietet. (Fördersumme: rund 3.362.000 Euro)
- "Mathematische Strukturen in der modernen Quantenphysik" der Georg-August-Universität Göttingen: Am Mathematischen Institut der Georg-August-Universität wird ein Graduiertenkolleg eingerichtet, das sich mit neuen Konzepten und Methoden aus der Mathematik, von neuartigen Zugängen zu Geometrie und Topologie über neue Techniken in der Analysis unendlicher Systeme bis zur Theorie der Invarianten von Operatoralgebren und zur Kategorientheorie beschäftigt. (Fördersumme: rund 1.750.000 Euro)
- "Transnationale Soziale Unterstützung" der Universität Hildesheim und der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz: Das Graduiertenkolleg der beiden Universitäten ist auf die empirische Untersuchung transnationaler sozialer Unterstützung ausgerichtet. Angesichts globaler Entwicklungen können die zukünftigen Herausforderungen sozialer Hilfe nicht mehr allein durch nationalgesellschaftlich orientierte Unterstützungsbeziehungen und -strukturen bearbeitet werden.(Fördersumme: rund 2.110.000 Euro)
Merkmale dieser Pressemitteilung:
fachunabhängig
überregional
Wissenschaftspolitik
Deutsch

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