Pinkwart: Erfolg der Studienbeitragsdarlehen bestätigt soziale Gestaltung unseres Studienbeitragsmodells
Rund 51.000 Studierende nutzen inzwischen ein Studienbeitragsdarlehen der NRW.BANK. Dies sind rund 22 Prozent der 232.000 studienbeitragspflichtigen und darlehensberechtigten Studierenden im Wintersemester 2007/08. Innovationsminister Professor Andreas Pinkwart: "Der Erfolg der Studienbeitragsdarlehen bestätigt, dass Nordrhein-Westfalen die bundesweit sozialverträglichste Regelung getroffen hat. In den anderen Bundesländern liegt der Prozentsatz der Studierenden, die vergleichbare Angebote nutzen, im niedrigen einstelligen Bereich."
Im aktuellen Wintersemester erheben in Nordrhein-Westfalen 29 der 33 öffentlich-rechtlichen oder staatlichen Universitäten, Fachhochschulen und Kunsthochschulen Studienbeiträge. Die NRW.BANK bietet mit dem zinsgünstigen Studienbeitragsdarlehen an, die Zahlung der Studienbeiträge ohne Bonitätsprüfung an die jeweilige Hochschule zu übernehmen. Erst nach Beendigung des Studiums und erfolgreichem Berufseintritt muss das Darlehen zurückgezahlt werden; der Studierende ist faktisch für sein Studium von der Zahlung der Beiträge freigestellt, die Hochschulen können aber sofort über das Geld verfügen und nach den Vorgaben des Gesetzes für die Verbesserung von Studium und Lehre einsetzen.
Besonders interessant ist dieses Angebot für alle BAföG-Bezieher, da die maximal zurückzuzahlende Summe aus BAföG-Darlehen und Beitragsdarlehen auf insgesamt 10.000 Euro oder 1.000 Euro pro Semester begrenzt ist. Damit hat Nordrhein-Westfalen im Bundesvergleich die sozialverträglichste Regelung, die dazu führt, dass faktisch zwei Drittel aller BAföG-Bezieher von der Rückzahlung freigestellt sind.
Merkmale dieser Pressemitteilung:
fachunabhängig
regional
Studium und Lehre, Wissenschaftspolitik
Deutsch

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