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28.01.2008 16:50

Neuer internationaler Masterstudiengang Mechatronic and Micro-Mechatronic Systems an der Hochschule Karlsruhe - Technik und Wirtschaft

Holger Gust M. A. Pressestelle
Hochschule Karlsruhe - Technik und Wirtschaft

    Gemeinsam mit der französischen Ecole Nationale Supérieure de Mécanique et des Microtechniques in Besançon und der spanischen Universidad de Oviedo bietet die Hochschule Karlsruhe - Technik und Wirtschaft nun den internationalen Masterstudiengang Mechatronic and Micro-Mechatronic Systems (Mechatronische und Mikromechatronische Systeme) an.

    In diesem zweijährigen Masterstudiengang werden die Studierenden mit hochkomplexen mechatronischen und mikro-mechatronischen Systemen vertraut gemacht, wie sie in modernen Automobilen, Flugzeugen, Satelliten, Raumfahrtlaboratorien, Mikrolaboratorien, mobilen Kommunikationsgeräten, selbststeuernden optischen Systemen und in der Robotik zum Einsatz kommen.

    Sie absolvieren jeweils ein Jahr an zwei der drei beteiligten Partnerhochschulen, wo die Vorlesungen jeweils in der Heimatsprache, also auf Deutsch, Französisch oder Spanisch gehalten werden. Im ersten Jahr werden an allen drei Hochschulen Vorlesungen identischen Inhalts gehalten, um die Studierenden auf den gleichen Wissensstand zu bringen. Das zweite Jahr absolvieren sie dann an einer der beiden Partneruniversitäten. Dort werden die Vorlesungen ergänzt durch Praxisaufenthalte in Industrieunternehmen und Forschungseinrichtungen.

    Während ihrer Abschlussarbeit werden die Studierenden dann mit Spezialisten unterschiedlicher Fachrichtungen zusammenarbeiten und viel über den Einsatz und die Weiterentwicklung mechatronischer und mikro-mechatronischer Systeme sowie verwandter Technologien in Europa erfahren. Dies wird ihren Blick für den europäischen und den Weltmarkt schärfen und prädestiniert sie als künftige Mitarbeiter europäischer bzw. weltweit agierender Unternehmen und Forschungseinrichtungen.

    Die Einrichtung des neuen Masterstudiengangs Mechatronic and Micro-Mechatronic Systems wird von der Europäischen Union durch ERASMUS-Mundus gefördert, ein EU-Programm, das die Verflechtung zwischen Hochschulen aus Europa und Drittländern unterstützt und weltweit zur Verbesserung des Dialogs zwischen den Kulturen beitragen möchte. Das ERASMUS-Mundus-Programm bietet für Studierende aus Drittländern spezielle Stipendien für das gesamte Studium an. Auch ein jeweils dreimonatiger Aufenthalt von Wissenschaftlern und Professoren an einer der Partnerhochschulen des neuen Masterstudiengangs inner- und außerhalb Europas kann über das Programm gefördert werden. Für europäische Studierende bestehen Fördermöglichkeiten ihrer Herkunftsländer für die gesamte Studienzeit und durch ERASMUS-Mundus werden sie unterstützt, wenn sie während eines dreimonatigen Aufenthalts ein Studienprojekt oder ihre Abschlussarbeit an einer der drei außereuropäischen Partnerhochschulen des internationalen Masterstudiengangs in Argentinien, Brasilien oder China durchführen.

    Im neuen internationalen Masterstudiengang wird insbesondere auf eine intensive Betreuung Wert gelegt. Sprachlich und kulturell erfolgt die Integration der Studierenden durch das sogenannte TandemPlusSystem: Jeder Studierende aus einem Drittland wird zusammen mit einem einheimischen bzw. europäischen Studenten vom jeweiligen Mentor betreut, einem Professor der Hochschule des Gastlandes, der als Ansprechpartner für alle Fragen des Studienbetriebs, des täglichen Lebens und der Kultur zur Verfügung steht, wodurch sich auch die Fremdsprachenkenntnisse des Studierenden stark verbessern.

    "Der internationale Ausbau unserer Studienangebote ist ein zentrales Ziel unserer Hochschule", so Rektor Prof. Dr. Karl-Heinz Meisel, "denn dieser ist der beste Garant dafür, dass unsere Absolventen weiterhin über hervorragende Berufschancen auf dem internationalen Arbeitsmarkt verfügen. Dafür ist dieser internationale Masterstudiengang ein weiterer Baustein und dazu auch noch ein besonderer: Über das ERASMUS-Mundus-Programm wurde zwischen 2004 und 2008 die Einrichtung von 108 solcher Masterstudiengänge gefördert, allerdings gehört die Hochschule Karlsruhe zu einer der beiden Fachhochschulen, die dabei berücksichtigt wurden - was wir als besondere Auszeichnung betrachten."

    Weitere Informationen zum neuen Masterstudiengang sind erhältlich bei Prof. Fritz Jörg. Neff, Fakultät für Maschinenbau und Mechatronik an der Hochschule Karlsruhe - Technik und Wirtschaft, Tel. 0721/925-1706, E-Mail fritz.neff@hs-karlsruhe.de sowie im Internet über die gemeinsame Seite der beteiligten Hochschulen www.eu4m.eu.

    Für außereuropäische Studierende, die über das ERASMUS-Mundus-Programm eine Förderung beantragen, ist der Bewerbungsschluss in jedem Jahr der 31. Januar, für europäische Studierende der 30 Juni. Studienbeginn ist jeweils im September an allen drei Partnerhochschulen.


    Weitere Informationen:

    http://www.hs-karlsruhe.de/servlet/PB/menu/1063102/index.html


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Elektrotechnik, Energie, Maschinenbau
    überregional
    Studium und Lehre
    Deutsch


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