Fachbereichstag der Fachhochschulen im Agrarbereich wählte Prof. Dr. Hans-Ulrich Hensche von der Fachhochschule Südwestfalen wieder zum Vorsitzenden
Die agrarischen Fachhochschulen bieten ein kompaktes Studienangebot auf wissenschaftlicher Grundlage. Standardabschluss ist der Bachelor, der die Qualität des bewährten FH-Diploms besitzt, regionalen Erfordernissen Rechnung trägt und sich an den Anforderungen des Arbeitsmarktes orientiert.
Mit dieser deutlichen Positionsaussage endete der 13. Fachbereichstag der Fachhochschulen im Agrarbereich, der diesmal am Fachbereich Agrarwirtschaft der Fachhochschule Südwestfalen in Soest stattfand. Im Fachbereichstag arbeiten alle bundesweiten 11 Hochschulstandorte zusammen.
Bei der inflationären Ausweitung von Studienangeboten an allen Hochschulen und weiteren Bildungsträgern wird der Hochschulstandort zur Marke, an der sich Studieninteressierte und Arbeitgeber künftig verstärkt orientieren werden. Gerade in Zeiten mit sehr guter Nachfrage nach agrarwirtschaftlichen Studienplätzen und sehr guten Arbeitsmarktperspektiven sei es wichtig "am Ball zu bleiben", stellten der wiedergewählte Vorsitzende des Fachbereichstags, Prof. Dr. Hans-Ulrich Hensche von der Fachhochschule Südwestfalen in Soest und sein Stellvertreter, Prof. Dr. Roland Bauer von der Fachhochschule in Weihenstephan fest. Dazu gehörten die erfolgreichen gemeinsamen Auftritte auf einschlägigen Ausstellungen, die guten Drähte zu den berufsständischen Organisationen und die Kontakte zu den Unternehmen des Agribusiness. Dazu gehöre aber auch die akademische Freiheit als Basis für wissenschaftliche basierte Lehre und angewandte Forschung.
Nach Auffassung des Fachbereichstags gelte es auf solider Basis und offensiv anwendungsorientierte Masterangebote zu etablieren. Diese Studienangebote laufen bisher nur zögerlich an, weil das auslaufende Diplom und der neue Bachelor der Fachhochschulen bereits beste berufliche Perspektiven bieten und die Motivation zur Höherqualifizierung durch ein Masterstudium bremsen. Für die Zukunft, so Hensche, sei es wichtig, dass die Durchlässigkeit zwischen den Universitäten und den Fachhochschulen wirklich gelebt werde. " Es muss zur Normalität werden, dass sich Bachelor von Fachhochschulen forschungsorientiert für spezialisierte Universitätsmaster entscheiden und Universitätsbachelor in anwendungsorientierte Fachhochschulmaster wechseln", fordert er. Wenn an den meisten Hochschulstandorten Zulassungsbeschränkungen bei den Bachelorstudiengängen gelten und die beruflichen Perspektiven sehr gut seien, dann fordere das verstärkte Investitionen in agrarwirtschaftliche Studiengänge. Jeder Euro sei dort bestens angelegt und leiste über qualifizierte Ausbildung einen Beitrag zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Land- und Ernährungswirtschaft.
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Tier / Land / Forst
überregional
Buntes aus der Wissenschaft, Studium und Lehre, Wissenschaftliche Tagungen
Deutsch

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