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30.01.2008 15:43

In fünf Phasen zum Erfolg: Die TFH ist "Hochschule des Spitzensports"

Monika Jansen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Technische Fachhochschule Berlin

    Der Titel "Hochschule des Spitzensports" des Deutschen Olympischen Sportbundes wurde der Technischen Fachhochschule Berlin (TFH) als einziger Hochschule bundesweit verliehen. Die Auszeichnung ehrt Hochschulen, die Spitzensport und Studium optimal verbinden und flexibel auf die Anforderungen von Studium und Leistungssport reagieren. Athletinnen und Athleten können so ihre Sportkarriere und ein erfolgreiches Studium miteinander vereinbaren.

    Im Rahmen einer Pressekonferenz stellte die Technische Fachhochschule Berlin heute die Kooperation mit dem Olympiastützpunkt Berlin (OSP) vor. Die Zusammenarbeit bietet ein Programm zur Förderung von Spitzensportlern, damit Top-Leistungen in Sport und Studium möglich sind. "An der TFH studieren rund 40 exzellente Sportlerinnen und Sportler. Wir freuen uns, dass unsere kontinuierliche Kooperationsarbeit auch durch diese Auszeichnung deutliche Früchte trägt", so TFH-Präsident Prof. Dr.-Ing. Reinhard Thümer.
    Dr. Hans-Gerhard Husung, Staatssekretär für Wissenschaft und Forschung, fügte hinzu: "Wir sind besonders stolz, ist doch die Technische Fachhochschule damit bundesweit die erste und einzige Hochschule, die den Titel "Hochschule des Spitzensports" verliehen bekommen hat. Wir alle wissen, die Leistungen deutscher Sportlerinnen und Sportler im internationalen Vergleich tragen nicht unwesentlich zur Wahrnehmung und zum Ansehen Deutschlands in der Welt bei. Spitzensport ist ein relevanter Faktor für die Attraktivität des Standortes Deutschland".
    Sein Kollege Thomas Härtel, Staatssekretär für Sport, betonte, dass Berlin so viele Weltklasseathleten, Olympiasieger und Weltmeister hat wie keine andere Stadt auf der Welt. "Aber natürlich fallen Titelträger im Sport nicht vom Himmel", so Härtel, "sie benötigen geeignete Rahmenbedingungen für die Vorbereitung und eine gezielte Förderung - nicht nur im Training und nicht erst im Hochschulbereich." Mit dem individuellen Fünf-Phasen-Betreuungsmodell der TFH ist Spitzensport parallel zum Studium möglich. Die TFH stellt Spitzensportlern von Beginn des Studiums an einen Mentor zur Seite, der gemeinsam mit Trainer und Laufbahnberater des Olympiastützpunktes den Trainingsumfang in eine individuelle Semesterplanung einbaut und begleitet. Andreas Hülsen, Laufbahnberater am Olympiastützpunkt Berlin und Gert Wenzel, Leiter Hochschulsport der TFH, haben das "ausgezeichnete" Fünf-Phasen Modell gemeinsam konzipiert. Die Athleten werden vom Anfang der Hochschulwahl bis zum erfolgreichen Abschluss tatkräftig unterstützt.
    Das Fünf-Phasen-Betreuungsmodell beinhaltet in der ersten Phase eine allgemeine Studienberatung, in der zweiten Phase eine allgemeine Beratung
    an der TFH, in der dritten eine spezielle Beratung im Fachbereich durch den Dekan/die Dekanin. Eine beschleunigte und vereinfachte Immatrikulation folgt
    in der vierten Phase, während die fünfte Phase aus der kontinuierlichen Betreuung bis zum erfolgreichen Studien-Abschluss besteht.
    Dr. Jochen Zinner, Olympiastützpunktleiter Berlin, bestätigte, dass das Konzept auch im Extremfall funktioniert: "13 an der TFH Berlin studierende Spitzenathleten bereiten sich derzeit auf die Olympischen Spiele in Peking vor. Für das Berliner Ergebnis in Peking ist es gut, dass es die TFH Berlin gibt! Die Kooperationsvereinbarung hat einen außerordentlich positiven Effekt auf die Athletinnen und Athleten des Olympiastützpunktes. Unser Partner TFH unterstützt unsere TOP-Athleten vorbildlich."

    André Niklaus, Zehnkämpfer und Hallenweltmeister unterstreicht diese Aussage mit den Worten: "Ich danke für all die Klausuren, die ich nachholen konnte. Denn die Schulbank von Leistungssportlern steht nicht an der Hochschule, sondern
    in Trainingslagern und auf Flughäfen. Die TFH bietet mir so ein optimales Umfeld, um meinen Sport und das Studium unter einen Hut zu bekommen."

    Auch die gerade in Peking zum Trainingslager verweilende Schwimmerin Britta Steffen lobt die Kooperation: "Mit dem Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen und dem kurzen Weg zu meinem Olympiastützpunkt bietet die TFH eine passgenaue Lösung für meine Interessen. Bei der effizienten Organisation von Studium und Sport wurde mir sehr geholfen."

    Die Preisverleihung fand im Rahmen der Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), im Dezember 2007, in Hamburg, statt. Zusätzlich gab es ein Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro.


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    fachunabhängig
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Studium und Lehre
    Deutsch


     

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