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01.02.2008 11:13

In Touch with China

Detlef Bremkens Dez. 3 KIT Kommunikation, Innovation, Transfer
Hochschule Bochum

    Hochschule Bochum pflegt intensive Zusammenarbeit mit der Chinesisch-Deutschen Hochschule für Angewandte Wissenschaften (CDHAW) in Shanghai

    Der Weg nach China ist für die Hochschule Bochum keine Einbahnstraße. So engagiert sie sich für die Chinesisch-Deutsche Hochschule für Angewandte Wissenschaften (CDHAW) an der Tongji-Universität in Shanghai. Jetzt wurde auch die Möglichkeit für deutsche Studierende geschaffen, mit einem Studienaufenthalt in Shanghai das Land des großen Aufbruchs selbst zu erleben.

    Sehr gefragt sind Erfahrung und Wissen der Hochschule Bochum in der akademischen Ausbildung im Ingenieurfach Mechatronik. Sei es in der Türkei oder Jordanien, an vielen Hochschulen wird nach Bochumer Lehrplänen studiert. So hat sich die Hochschule Bochum 2006 auch mit 14 weiteren deutschen Fachhochschulen zusammengetan, um die Chinesisch-Deutsche Hochschule zu etablieren.

    Heute ist der Austausch intensiv: Die Professoren Dr. Werner Roddeck und Dr. Rolf Biesenbach haben 2007 in Shanghai mehrwöchige Blockveranstaltungen für die chinesischen Studentinnen und Studenten abgehalten. Zwei chinesische Mechatronikstudenten studieren jetzt in ihrem vierten Studienjahr an der Hochschule im Herzen des Ruhrgebiets, drei Dozenten der CDHAW haben die Hochschule Bochum bislang besucht, Ende Januar war zudem der Direktor der Shanghaier Hochschule, Prof. Dr. Feng Xiao zu Gast.
    Beschlossene Sache ist übrigens auch die Beteiligung der BO an einem neu geplanten Studiengang "Wirtschaftsingenieurwesen" der CDHAW der Tongji-Universität.

    Aufgabe der CDHAW ist nicht einfach, deutsches Know-how nach China zu bringen, sondern vor allem, junge Chinesinnen und Chinesen auf eine Arbeitwelt nach deutschen Standards vorzubereiten. Dazu werden die chinesischen Studierenden in einem vierjährigen Studium nach dem gemeinsam vereinbarten Studienplan ausgebildet und schließen als Bachelor sowohl der Tongji-Universität als auch einer deutschen Partnerhochschule ab.

    Intensiv werden die Chinesen auf den Aufenthalt in Deutschland vorbereitet: Im ersten Studienjahr lernen sie Deutsch, machen ein Praktikum und belegen Grundlagenfächer. Dann werden im zweiten Jahr neben Deutsch und Englisch fachspezifische Fächer belegt. Die Vorlesungen des dritten Studienjahres werden zu 30 Prozent von Professoren der deutschen Partnerhochschulen in Shanghai gelesen und im letzten Jahr steht der Aufenthalt in Deutschland auf dem Plan. Vorlesungen an der deutschen Partnerhochschule, eine Praxisphase in der Industrie und eine in Deutsch verfasste Abschlussarbeit führen zum deutsch-chinesischen Doppelabschluss.

    Das Erfolgsmodell Fachhochschule hatte an der Tongji-Universität bereits 2003 großes Interesse geweckt und die Bildungsministerien der beiden Partnerländer gründeten die CDHAW nach dem Vorbild deutscher Fachhochschulen. Derzeit hat die CDHAW in drei Studiengängen etwa 300 Studierende. Mit dem Doppelabschluss fördert sie im Interesse beider Länder die Qualität der Mitarbeiter im deutsch-chinesischen Wirtschaftsaustausch.


    Weitere Informationen:

    http://cdhaw.tongji.edu.cn/Ueberblick-de.htm - die CDHAW
    http://www.hochschule-bochum.de/mechatronik-zentrum-nrw.html - engagiert sich für die CDHAW: das Mechatronik-Zentrum NRW


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Elektrotechnik, Energie, Informationstechnik, Maschinenbau
    überregional
    Organisatorisches, Wissenschaftspolitik
    Deutsch


    Besuch aus Shanghai im Januar 2008 in Bochum: Prof. Dr. Xiao Feng (3.v.r.), Direktor der CDHAW, und Xin Gu (Mitte), Secretary of Branch Director of Student Administration, wurden von Hochschul-Vizepräsident Prof. Dr. Bernd Weiß (rechts), herzlich begrüßt. Bereits in Shanghai gewesen sind Prof. Dr. Rolf Biesenbach, Leiter des Mechatronik-Zentrums NRW, Prof. Dr. Werner Roddeck (2.v.l.) und Prof. Dr. Reiner Dudziak (2.v.r.).


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