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06.02.2008 12:09

Alfred-Wegener-Institut erhält Zertifikat für Arbeitsschutz

Dipl.-Ing. Margarete Pauls Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung

    Das Alfred-Wegener-Institut in Bremerhaven hat ein Arbeitsschutz-Management aufgebaut, das den Kriterien der gesetzlichen Unfallversicherung VBG (Verwaltungs-Berufsgenossenschaft) entspricht. Damit ist das Alfred-Wegener-Institut die landesweit erste Forschungseinrichtung, die für ihre Arbeitsschutzorganisation ausgezeichnet wird. Am Dienstag, den 12. Februar wird der Leiter der VBG-Bezirksverwaltung Hamburg, Thorsten Döcke in Anwesenheit von Wirtschaftssenator Ralf Nagel sowie dem Oberbürgermeister Bremerhavens Jörg Schulz dem Alfred-Wegener-Institut ein Zertifikat überreichen. Im Rahmen der Veranstaltung stellt das Alfred-Wegener-Institut die im Haus entwickelte Arbeitsschutz-Software E-ASIMA zur Laborsicherheit vor.

    Bremerhaven, den 6. Februar 2008. Um den Arbeitsschutz zu verbessern und Gesetze und Verordnungen zeitnah und transparent umsetzen zu können, wurde am Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft ein Arbeitsschutz-Management etabliert, das den Kriterien der gesetzlichen Unfallversicherung VBG und des nationalen Leitfadens für Arbeitsschutz-Managementsysteme (NFL/ILO-OSH 2001) entspricht. Dies wurde durch ein Audit der VBG am 4. Dezember 2007 erfolgreich überprüft. Für die Darstellung der wesentlichen Teile der nun zertifizierten Arbeitsschutzorganisation entwickelte das Alfred-Wegener-Institut ab 2007 die Arbeitsschutz-Managementsoftware E-ASIMA. Das Konzept der Software wird ebenfalls im Rahmen dieser Veranstaltung gezeigt.

    Kernthema der ersten E-ASIMA Entwicklungsphase stellt die Gefahrstoffverwaltung dar. Das Modul für die Gefahrstoffverwaltung bezieht seine Daten aus der gemeinsamen Stoffdatenbank des Bundes und der Länder (GSBL), welche vom Umweltbundesamt koordiniert wird. Hier wurde zum ersten Mal seit Bestehen der Datenbank (1994) eine Schnittstelle für Eigenentwicklungen etabliert. E-ASIMA hat dadurch Zugang zu einer der größten Stoffdatenbank Deutschlands. Eine bereits im Arbeitsschutz eingesetzte Software für Raummanagement wird die Gefahrstoffverwaltung als weiteres E-ASIMA Modul bei der Ermittlung von Gefahrstoffstandorten, Raumverantwortlichen sowie Raumeigenschaften unterstützen.

    Die Anwendung von E-ASIMA ist dank einer offenen Architektur nicht nur auf das Alfred-Wegener-Institut beschränkt. Die Software wird ebenfalls für Unternehmen, Schulen und andere Einrichtungen interessant werden, die sich mit der Verwaltung ihrer Gefahrstoffe und Räume befassen müssen. Für Behörden, das Gewerbeaufsichtsamt und die Feuerwehr ist E-ASIMA gleichermaßen interessant.

    Hinweise für Redaktionen:

    Die Verleihung des Zertifikats durch die VBG findet am Dienstag, den 12. Februar von 14 -14:55 Uhr im Hörsaal des Institutsgebäudes, Am Alten Hafen 26, in Bremerhaven statt. Vertreter der Medien sind herzlich zu der Veranstaltung eingeladen.

    Es besteht die Möglichkeit, im Vorfeld der Veranstaltung für Ihre Berichterstattung verschiedene Labore im Institutsgebäude, Am Handelshafen 12, für praktische Beispiele aus dem Arbeitsschutz zu besichtigen.

    Ihr Ansprechpartner in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit ist Dr. Ude Cieluch (Tel. 0471 4831-2008; E-Mail: ude.cieluch@awi.de). Druckbare Bilder finden Sie auf unserer Webseite unter http://www.awi.de.

    Das Alfred-Wegener-Institut forscht in der Arktis, Antarktis und den Ozeanen der mittleren sowie hohen Breiten. Es koordiniert die Polarforschung in Deutschland und stellt wichtige Infrastruktur wie den Forschungseisbrecher Polarstern und Stationen in der Arktis und Antarktis für die internationale Wissenschaft zur Verfügung. Das Alfred-Wegener-Institut ist eines der fünfzehn Forschungszentren der Helmholtz-Gemeinschaft, der größten Wissenschaftsorganisation Deutschlands.

    Die VBG ist eine gesetzliche Unfallversicherung mit etwa 28 Mio. Versicherungsverhältnissen in der Bundesrepublik. Versicherte der VBG sind Arbeitnehmer, freiwillig versicherte Unternehmer, Patienten in stationärer Behandlung und Rehabilitanden, Lernende in berufsbildenden Einrichtungen und bürgerschaftlich Engagierte. Zu den über 570.000 Mitgliedsunternehmen zählen Dienstleistungsunternehmen aus über 100 Branchen, wie z.B. Banken und Versicherungen, Zeitarbeitsunternehmen, Unternehmen der IT-Branche sowie Sportvereine. Weitere Informationen zur VBG finden Sie unter http://www.vbg.de; Pressekontakt: VBG, Daniela Dalhoff, PR-Referentin, 22281 Hamburg, Tel. 040 5146-2525, Fax: 040 5146-2255, E-Mail: daniela.dalhoff@vbg.de


    Bilder

    Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts bei der Arbeit in einem Reinraumlabor.
    Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts bei der Arbeit in einem Reinraumlabor.
    Quelle: Foto: Michael Kriews / Alfred-Wegener-Institut


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Ernährung / Gesundheit / Pflege, Informationstechnik, Medizin, Politik, Recht, Wirtschaft
    regional
    Buntes aus der Wissenschaft, Organisatorisches
    Deutsch


     

    Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts bei der Arbeit in einem Reinraumlabor.


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