An Pyrimidyl-Imin-Chelaten des Mangan, Kobalt, Nickel und Kupfer und der Aufklärung ihrer möglichen Antikrebswirkung arbeitet Dr. Aderoju A. Osowole jetzt ein Jahr lang als Gastwissenschaftlerin am Bayreuther Lehrstuhl für Anorganische Chemie II (Professor Dr. Rhett Kempe). Die Nigerianerin von der Universität Ibadan war die erste Frau, die sich mit einem sog. TWOWS-Stipendium (Third World Organization for Women in Science) in Afrika graduierte.
Bayreuth (UBT). Ab Februar ist Dr. Aderoju A. Osowole von der University of Ibadan, Department of Chemistry, Nigeria, für ein Jahr am Lehrstuhl für Anorganische Chemie II (Professor Dr. Rhett Kempe) zu Gast.
Die Wissenschaftlerin war die erste Frau, die sich mit einem sog. TWOWS-Stipendium (Third World Organization for Women in Science) graduierte und forschte bereits in Indien. Für ihre Arbeit in Bayreuth hat Dr. Osowole ein Georg-Forster-Forschungsstipendium der Alexander von Humboldt-Stiftung erhalten.
Dr. Osowole ist eine Koordinationschemikerin, die sich mit sowohl mit der Synthese als auch mit den physikochemischen und - noch interessanter - mit den biologischen Eigenschaften von Metallkomplexen in der Oxidationsstufe +2 beschäftigt (Vanadium, Mangan, Kobalt, Nickel, Kupfer, Zink). Solche Verbindungen haben antibakterielle Eigenschaften vergleichbar mit Gentamicin, einem bekannten Breitbandantibiotikum. Diese Verbindungen werden weiterhin auf ihre potentielle Anwendbarkeit in Reinigungsmitteln untersucht.
Zurzeit arbeitet sie an Pyrimidyl-Imin-Chelaten des Mangan, Kobalt, Nickel und Kupfer und der Aufklärung ihrer möglichen Antikrebswirkung, denn sie zeigten erhöhte Aktivität gegenüber pathogenen Bakterien und Pilzen. Diese Wirkungen sind wiederum mit anerkannten Breitbandantibiotika wie Cloxacillin oder Ciprofloxacin vergleichbar.
(Bildhinweis: www.scienceinafrica.co.za/2004/january/twows.htm)
Dr. Aderoju A. Osowole interssiert sich für die biologischen Eigenschaften von Metallkomplexen
Quelle: (Bildhinweis: www.scienceinafrica.co.za/2004/january/twows.htm)
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Biologie, Chemie
regional
Forschungsprojekte, Personalia
Deutsch

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