Mediziner der Uniklinik Köln informieren beim Tag der Gesundheitsforschung am 17. Februar über aktuelle Entwicklungen in der Krebsmedizin
Am bundesweiten "Tag der Gesundheitsforschung" am 17. Februar bietet die Uniklinik Köln ein umfangreiches Informationsprogramm unter dem Motto "Den Krebs bekämpfen - Forschung für den Menschen" Jedes Jahr erkranken in Deutschland 420.000 Menschen neu an Krebs.
Welche neuen Forschungsansätze zur Prävention von Krebs gibt es? Wie effektiv sind die neuen "Wunderpillen", die in einigen Bereichen der klassischen Chemotherapie den Rang abzulaufen scheinen? Welchen Stellenwert hat die menschliche Psyche für den Behandlungserfolg? All diese Fragen diskutieren wir mit Ihnen zusammen am Tag der Gesundheitsforschung. Zusammenarbeit von Ärzten und Patienten ist die Voraussetzung für den Erfolg einer Krebstherapie oder wie es im Leitbild unseres Centrums für Integrierte Onkologie (CIO) heißt: "Gemeinsam gegen den Krebs - gemeinsam für das Leben".
Sonntag, den 17. Februar 2007
Hörsaal II, Institut für Anatomie der Uniklinik Köln
Josef-Stelzmann-Str. 9, 50931 Köln
10 - 15.15 Uhr
Eintritt frei
Programm
10.00-10.05 Begrüßung - Prof. Roth, Forschungsdekan
10.05-10.45 Hilft Sport gegen Krebs? - Dr. Elter (1)
10.50-11.30 Pillen statt Chemotherapie - die neue Generation von Krebsmedikamenten - Dr. Zander (2)
11.35-12.15 Krebs und die Seele - Prof. Tschuschke (3)
12.20-13.00 Krebs bei Kindern: Patient- Familie- Freunde- Medizin -
Prof. Berthold (4)
13.05-13.45 Nie mehr in die Sonne? Wie ich mich vor Hautkrebs schütze! -
PD Dr. Roers (5)
13.50-14.30 Brustkrebs: Wer ist gefährdet und wie kann man sich vor Brustkrebs schützen?
Frau Prof. Schmutzler (6)
14.35-15.15 Vorsorgeuntersuchungen zur
Behandlung von Darmkrebs:
Möglichkeiten und Nutzen
Dr. Waldschmidt (7)
weitere Informationen zu den Vorträgen finden Sie unter
http://www.tag-der-gesundheitsforschung.de/881_1015.php
Kurzbeschreibung der Vorträge
(1) Dr. Thomas Elter aus der Klinik I für Innere Medizin berichtet von neuem Wissen über Patienten, die trotz sehr intensiver Chemotherapien bis hin zur Knochenmarktransplantation sportlich aktiv waren.
(2) Dr. Thomas Zander aus der Klinik I für Innere Medizin erklärt den Stand der Forschung bei neuen Therapeutika. Durch die Vielzahl neuer Medikamente, die zurzeit zur Verfügung stehen, können Patienten nun individuell behandelt werden.
(3) Prof. Volker Tschuschke aus der Klinik für Psychosomatik beschäftigt sich in seinem Vortrag mit der Frage nach den Zusammenhängen zwischen seelischen Prozessen und dem Verlauf einer Krebserkrankung.
(4) Prof. Frank Berthold aus der Kinderonkologie wird in seinem Vortrag die wichtigsten Krebsarten kurz beschreiben, die Grundlage für medizinische Erfolge erläutern und vor allem Anregungen für eine sinnvolle Unterstützung der Kinder darstellen. Ein Netzwerk aus Freunden, Familie, Kindergarten und Schule kann für Eltern und Kinder eine große Hilfe sein.
(5) Privatdozent Dr. Axel Roers aus der Hautklinik spricht in seinem Vortrag über Risikofaktoren, Prävention und Therapieformen des Hautkrebses. Neben einer genetischen Vorbelastung spielen auch Umweltfaktoren wie z.B. das Sonnenlicht eine entscheidende Rolle. Je nach dem welcher Zelltyp der Ursprung des bösartigen Wachstums ist, entstehen sehr unterschiedlich aggressive Tumoren, die verschiedenartige Therapieverfahren erfordern.
(6) Frau Prof. Rita Schmutzler aus dem Brustzentrum an der Klinik für Frauenheilkunde berichtet über neue Untersuchungen, die belegen, dass auch Umweltfaktoren und Lebensstil das Erkrankungsrisiko beeinflussen. Sie erfahren, was Sie selbst tun können, um das Brustkrebsrisiko deutlich zu senken und welche Angebote zur Unterstützung es gibt.
(7) Dr. Dirk Waldschmidt aus der Klinik für Gastroenterologie erläutert, warum gerade bei Darmkrebs die frühzeitige Diagnose wesentlich zum Heilungserfolg beiträgt. Er berichtet über die Möglichkeiten der Früherkennung dieser weit verbreiteten Krebsart.
Für Rückfragen:
Sina Vogt
Leiterin
Presse- und Öffentlichkeitarbeit
Uniklinik Köln
Kerpener Strasse 62, D-50937 Köln
Tel.: + 49 (221) 478- 5745 Fax.: + 49 (221) 478- 5151
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Ernährung / Gesundheit / Pflege, Medizin
regional
Forschungs- / Wissenstransfer
Deutsch

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