Musik bringt alle Menschen in Bewegung. Musik ist Bewegung. Musik stimuliert Bewegung und damit die Wahrnehmung aller Menschen. Musik unterstützt die Entfaltung der persönlichen Möglichkeiten eines jeden Menschen. Diese Erfahrung ist Thema von "InTakt 2000", einer Weiterbildungsveranstaltung der Universität Dortmund. Dabei geht es um "Menschen mit Behinderung und Musik", um "Entfaltung der Persönlichkeit - Rhythmus und Bewegung".
"InTakt 2000" findet vom 26. bis 29. September an der Universität Dortmund statt." Prof. Dr. Irmgard Merkt, Expertin für Musik und Musiktherapie in Pädagogik und Rehabilitation, erklärt: "Viele Menschen, die mit Menschen mit Behinderung arbeiten oder sie unterrichten, machen immer wieder die Erfahrung, dass Musik die Lebenskräfte aktiviert. In Verbindung mit Musik werden Aktivitäten entfaltet, die ohne Musik nicht zustande kämen."
Ein Beispiel: Viele der Menschen mit geistiger Behinderung sind beispielsweise übergewichtig. Mit Musik bewegen sie sich beim Tanzen länger und ausdauernder als sie das in anderen Zusammenhängen tun würden. Und die Bewegung macht auch noch Spaß.
Musik selbst ist strukturierte Zeit. Die aktive Gestaltung von musikalischen Strukturen - beispielsweise von Klängen und Pausen - macht auf spielerische und nicht kognitiv betonte Weise die Strukturen auch außermusikalischer Bereiche deutlich. Etwas fängt an, etwas hört auf. Etwas wird lauter, etwas wird leiser. Etwas wird spannender, etwas wird entspannter. Musik hilft, außermusikalische Strukturen des Lebens zu verstehen.
Die Pädagoginnen und Pädagogen in der Praxis merken oft, dass sie musikbezogene Ideen für ihre Arbeit gut gebrauchen könnten. Auch wenn sie nicht Musik studiert haben.
Die Weiterbildungsveranstaltung "InTakt 2000" - in diesem Jahr bereits ausgebucht - ist deshalb für all diejenigen gedacht, die mit Menschen mit Behinderungen arbeiten und /oder leben. InTakt 2000 möchte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gleichsam mit musikbezogenen Ideen auftanken. Mit Ideen, die nicht am Defizit der Person orientiert sind, sondern am natürlichen und spontanen Ausdruck, der jedem Menschen zur Verfügung steht.
InTakt 2000 möchte aber auch über die konkrete Praxis hinaus wirken und dazu anregen, in den Institutionen, die Menschen mit Behinderungen betreuen, fördern und unterrichten, musikbezogene Elemente zum selbstverständlichen Teil des Alltags und des Feiertags werden zu lassen.
Weitere Information:
Prof. Dr. Irmgard Merkt, Musikerziehung und Musiktherapie in Sondererziehung und Rehabilitation, Ruf 0231-755-4583 und
-4584
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Ernährung / Gesundheit / Pflege, Kunst / Design, Medien- und Kommunikationswissenschaften, Medizin, Musik / Theater, Pädagogik / Bildung
regional
Buntes aus der Wissenschaft, Forschungsprojekte, Wissenschaftliche Tagungen
Deutsch
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