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14.02.2008 08:52

Presseeinladung: Gesundheitszustand und Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen bei Überschuldung

Petra Giegerich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Johannes Gutenberg-Universität Mainz

    In Deutschland sind Schätzungen zufolge rund 6 Millionen Bürgerinnen und Bürger überschuldet. Welcher Zusammenhang zwischen der Überschuldung und dem Gesundheitszustand der Betroffenen besteht, hat eine Studie des Instituts für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz untersucht. Damit können, erstmalig für Deutschland, Aussagen über überschuldete Personen aus medizinischer Sicht gemacht werden. Die Studie "Armut, Schulden und Gesundheit" (ASG-Studie) wurde im Rahmen des Landesexzellenzclusters von Rheinland-Pfalz "Gesellschaftliche Abhängigkeit und soziale Netzwerke" erstellt. Zur Vorstellung der Ergebnisse laden wir Sie zu der

    Pressekonferenz "Überschuldung und Gesundheit"
    am Mittwoch, 27. Februar 2008, um 10.00 Uhr
    im Sitzungsraum (LB2) in der Langenbeckstr. 2
    Fachbereich Medizin,
    Johannes Gutenberg-Universität Mainz,

    herzlich ein. Die Studie, für die in Zusammenarbeit mit den Schuldnerberatungsstellen in Rheinland-Pfalz insgesamt 666 überschuldete Bürgerinnen und Bürger befragt wurden, sowie den Hintergrund der Überschuldungsproblematik in Deutschland stellen vor:

    - Univ.-Prof. Dr. Stephan Letzel, Direktor des Instituts für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin der Universität Mainz und Leiter der ASG-Studie
    - Univ.-Prof. Dr. Curt Wolfgang Hergenröder, Professur für Bürgerliches Recht, Arbeits-, Handels- und Zivilprozessrecht an der Universität Mainz, Wissenschaftlicher Leiter des Schuldnerfachberatungszentrums in Rheinland-Pfalz
    - Dipl. Päd. Werner Sanio, Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Schuldnerfachberatungs-zentrums in Rheinland-Pfalz und Vorstandsmitglied der Bundesarbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung e.V.
    - Prof. Dr. Eva Münster, Juniorprofessorin für Sozialmedizin/Public Health an der Universität Mainz und Leiterin der ASG-Studie

    Aufgrund der bedeutenden Public Health Relevanz wird ein Folgeprojekt am Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin der Universität Mainz vom BKK Bundesverband mittels der Initiative '"Mehr Gesundheit für alle" zur Verminderung sozial bedingter Ungleichheit von Gesundheitschancen' gefördert.

    Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
    Prof. Dr. oec. troph. Eva Münster, MPH
    Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin
    Tel. 06131 39-3 02 78; Fax 06131 39-3 66 80
    E-Mail: eva.muenster@uni-mainz.de


    Weitere Informationen:

    http://www.uni-mainz.de/FB/Medizin/asu/


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Ernährung / Gesundheit / Pflege, Gesellschaft, Medizin
    überregional
    Forschungsprojekte, Organisatorisches
    Deutsch


     

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