Anlässlich der internationelen Tagung "Helping Families Change Conference 2008", die vom 21. bis 22. Febrauar 2008 an der TU Braunschweig stattfindet, laden wir Sie zu einem Pressegespräch ein am
Mittwoch, 20. Februar 2008 , 11.00 Uhr,
Humboldtstr. 33, 38106 Braunschweig, Raum 201 (gegenüber des Botanischen Gartens).
Prof. Dr. Kurt Hahlweg, TU Braunschweig, Prof. Dr. Nina Heinrichs, Universität Bielefeld, Prof. Dr. Matthew Sanders, University of Queensland, und Prof. Dr. Ron Prinz, University of South Carolina, stehen für Fragen zur Verfügung. Die Statements der englischsprachigen Teilnehmer werden bei Bedarf übersetzt.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen und bitten um Anmeldung per Mail unter e.hoffmann@tu-braunschweig.de.
Hintergrund
Internationale Tagung zur Stärkung von Familien
Wie kann man Familien mit Präventionsprogrammen erreichen und unterstützen?
HELPING FAMILIES CHANGE CONFERENCE 2008 an der Technische Universität Braunschweig vom 21.-22.2.2008
Kindliche emotionale Probleme wie Ängste, deutliche Niedergeschlagenheit oder auch der Rückzug von anderen Kindern kommen ebenso wie aggressives Verhalten gegenüber anderen Kindern und Erwachsenen in westlichen Industrieländern mit ca. 20 % häufig vor. Damit ist jedes fünfte Kind von solchen Problemen betroffen, die über ein normales und entwicklungsgemäßes Erleben von Gefühlen hinausgehen. Dies sind insgesamt etwa zwei Millionen Kinder im Alter von ein bis 16 Jahren.
Am 21. und 22. Februar 2008 diskutieren 280 Experten aus 16 Ländern zum Thema Erziehung und Verhaltensauffälligkeiten von Kindern auf der jährlichen Tagung "Helping Families Change Conference 2008" (HFCC) an der TU Braunschweig. Die Tagung, die das erste Mal in Deutschland stattfindet, geht der Frage nach, wie man Familien mit Präventionsprogrammen erreichen und unterstützen kann.
Die Idee ist, so viele Eltern wie möglich mit hilfreichen Erziehungsstrategien zu erreichen, um emotionalen oder Verhaltensproblemen bei Kindern und Jugendlichen, wie Körperverletzungen vorzubeugen, aber auch Misshandlungen durch die Eltern zu verhindern. Dabei ist wichtig, Eltern genau so viel Unterstützung zu geben, wie sie brauchen. Die Trainer, die dieses Programm in Deutschland nutzen, loben vor allem die Flexibilität und die vielfältigen Materialien, die sie in der Beratung einsetzen können. Eltern bewerten vor allem die vielen konkreten Erziehungs-Tipps positiv.
Referieren wird der Triple P-Begründer Prof. Dr. Matthew Sanders von der University of Queensland, Australien. Der Kinderpsychologe und Familienforscher Prof. Dr. Ron Prinz von der University of South Carolina, USA, berichtet über die Ergebnisse seiner Studie, in der das Erziehungsprogramm Triple P flächendeckend eingeführt wurde. Er konnte nachweisen, dass zwei Jahre nach der Einführung dieses Systems in den USA die Anzahl der Kindesmisshandlungen und der Heimaufenthalte deutlich zurückgegangen ist.
Die weiteren Vorträge beschäftigen sich mit der Rolle des kindlichen Medienkonsums in Hinblick auf ihre schulischen Leistungen, mit Hilfen zur Bewältigung von Stress bei berufstätigen Eltern und mit der Frage, wie solche Elternprogramme allen Eltern zur Verfügung gestellt werden können.
Organisiert wird die Tagung von Prof. Dr. Nina Heinrichs, Universität Bielefeld, und Prof. Dr. Kurt Hahlweg, TU Braunschweig.
Kontakt
Prof. Dr. Kurt Hahlweg
Institut für Psychologie
Tel.: 0531-391-3623 (-2855)
E-Mail: k.hahlweg@tu-braunschweig.de
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Ernährung / Gesundheit / Pflege, Gesellschaft, Medizin, Pädagogik / Bildung, Psychologie
überregional
Buntes aus der Wissenschaft, Forschungsprojekte, Wissenschaftliche Tagungen
Deutsch

Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.
Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).
Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.
Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).
Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).