Erfinder des Lasers zur Operation im Klinikum der Universität München

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28.09.2000 13:52

Erfinder des Lasers zur Operation im Klinikum der Universität München

S. Nicole Bongard Kommunikation und Medien
Klinikum der Universität München

    Dr. Theodore Maiman ist 40 Jahre nach seiner Erfindung selber Nutznießer von Laserstrahlen in der Medizin

    Der als "Vater des Lasers" weltberühmte Wissenschaftler Dr. Theodore Maiman aus Vancouver (Kanada) ließ sich im Klinikum der Universität München Groþhadern operieren. Prof. Dr. Dr. h.c. Hofstetter, Direktor der Urologischen Klinik führte den Lasereingriff an der Prostata erfolgreich durch. Theodore Maiman hat die Operation gut überstanden und wird in den nächsten Tagen nach Kanada zurückkehren, um seine mit Spannung erwartete Biographie vorzustellen.

    Maiman wurde 1960 bekannt, als es dem damals 33-jährigen in Los Angeles gelang, weltweit den ersten Laser in Betrieb zu nehmen. Zum damaligen Zeitpunkt konnte niemand ahnen, dass der Laser als Basistechnologie grundlegende Fortschritte in Wissenschaft, Medizin und Industrie bringen würde. Die Bedeutung des Lasers in der Medizin hat in den letzten Jahren enorm zugenommen. Beginnend in der Augenheilkunde und der Dermatologie hat sich der Laser in den verschiedensten Gebieten der Medizin als wertvoll erwiesen. So wird der Laser bei minimal-invasiven Techniken in Endoskopen eingesetzt. Maiman setzt sich nach wie vor insbesondere für die Anwendungen des Lasers in der Medizin ein.

    Zu München hat Maiman eine besondere Beziehung - als er 1973 die von der Messe München gegründete Kongressmesse LASER eröffnete, brachte er seinen ersten Laser mit nach Deutschland. Dieser Rubinlaser wurde während der Messe als die wissenschaftliche Errungenschaft auf der Theresienhöhe ausgestellt. 1985 besuchte Maiman die Messe LASER erneut als Ehrengast. Seit dieser Zeit pflegt Maiman enge wissenschaftliche und persönliche Beziehungen zu Münchner Kollegen.

    Prof. Dr. Hofstetter ist einer der Pioniere der Lasermedizin und in der Laserurologie weltweit führend. Seine minimal-invasive Methode ermöglicht es, weitgehend blutungsfrei zu operieren und so das Risiko für den Patienten deutlich zu senken.

    Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an Dr. Raphaela Waidelich, Raphaela.Waidelich@uro.med.uni-muenchen.de oder per Telefon: 089 - 7095 - 0


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Ernährung / Gesundheit / Pflege, Medizin
    überregional
    Organisatorisches, Personalia
    Deutsch


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