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22.02.2008 14:01

Stiftung Humboldt-Universität will Spitzenforschung und Nachwuchs fördern

Christine Schniedermann Pressestelle
Humboldt-Universität zu Berlin

    FAZ Herausgeber Frank Schirrmacher hielt Gastvortrag bei Vorstellung der Stiftung.

    "Engagiertes Fördern" ist das Motto der Stiftung Humboldt-Universität, die sich am 21. Februar 2008 potenziellen Unterstützern in Berlin vorgestellt hat.

    "Ziel der Stiftung ist es, die herausragenden Vorhaben der Humboldt-Universität in Forschung und Lehre bestmöglich und nachhaltig zu fördern", sagte Dr. Jens Odewald, Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung Humboldt-Universität. "Unser Engagement gilt der Spitzenforschung und der Förderung des Nachwuchses; beides hat den verstärkten Einsatz von uns Bürgern dringend nötig." Die Stiftung will darüber hinaus intensiv zum Erhalt des großen kulturellen und baulichen Erbes der Humboldt-Universität zu Berlin beitragen.

    Die Stiftungsgründung war mit dem Berliner Wissenschaftssenator, Professor Dr. Jürgen Zöllner, abgestimmt. Dieser gratulierte zur Gründung und sieht hierin einen Beleg für den Erfolg seiner Bemühungen, das Stiftungsgeschehen an den Berliner Hochschulen auszubauen. Der Senator sagte auch: "Die Finanzierung der Hochschulen ist und bleibt primär eine staatliche Aufgabe. Das Geld der Stifter und Spender soll genutzt werden, um neue und zusätzliche Projekte zu fördern."

    Zur Auftaktveranstaltung wurden zahlreiche prominente Vertreter aus der Wirtschaft eingeladen. Die Stiftung möchte einen Unterstützerkreis in ganz Deutschland und dann auch in weiteren internationalen Zentren aufbauen. Die Reaktion der Angesprochenen war äußerst positiv: die Unterstützung der Humboldt-Universität wird als wichtige nationale
    Aufgabe anerkannt.

    Auch die Arbeit an den ersten Förderprojekten macht gute Fortschritte, und die Finanzierung eines Pilotprojektes kann in diesem Jahr erwartet werden.

    Prominenter Gastredner war Dr. Frank Schirrmacher, Mitherausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Er verwies darauf, dass Deutschland durch die demografische Entwicklung ein massives Problem in der Rekrutierung von sehr gutem Nachwuchs bekommen wird. "Das Problem der Rekrutierung von Eliten stellt sich der Gesellschaft", sagte Schirrmacher. Es könne auch nicht sein, dass Deutschland viele sehr gute ausgebildete junge Menschen an das Ausland verliere. Daher müssten sich "die Eliten um Nachfolger kümmern." Schirrmacher plädierte nachdrücklich für bürgerliches Engagement.

    Für Fragen zu den Zielen und Vorhaben der Stiftung stehen neben den Mitgliedern des Kuratoriums gern auch die Mitglieder des Vorstands zur Verfügung - Rechtsanwalt Ruprecht Röver, Berlin und Rechtsanwalt Dr. Kai Steffen-Scholz, Berlin.

    Dem Kuratorium gehören die vier Gründungsstifter und Vertreter der Humboldt-Universität an, nämlich:

    Herr Dr. Jens Odewald (Vorsitzender) Odewald & Compagnie, Berlin
    Herr Prof. Dr. Hannes Rehm (stellvertretender Vorsitzender) Vorstandsvorsitzender Norddeutsche Landesbank, Hannover
    Herr Dr. Christian Olearius, M. M. Warburg & Co. KGaA, Hamburg
    Herr Prof. Dr. Michael Hoffmann-Becking, Rechtsanwalt, Düsseldorf
    Herr Prof. Dr. Dr. h. c. Christoph Markschies, Präsident der Humboldt-Universität
    Herr Prof. Dr. h. c. Hartwig Piepenbrock, Vorstandsvorsitzender der Humboldt-Universitäts-Gesellschaft
    Herr Prof. Dr. Joachim Schwalbach, Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der HU


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    fachunabhängig
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Personalia
    Deutsch


     

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