Auf dem Gelände des Fraunhofer-Instituts für Keramische Technologien und Systeme IKTS Dresden wurde am 19. Februar 2008 im Beisein zahlreicher Vertreter aus Industrie und Politik ein neues Testzentrum für Brennstoffzellen eingeweiht.
Der Neubau des Testzentrums wurde erforderlich, da die Hochtemperatur-Brennstoffzellentechnik (SOFC) des Fraunhofer IKTS mittlerweile einen hohen Reifegrad erreicht hat. Somit werden künftig sehr aufwändige Tests unter Realbedingungen notwendig, die zum Teil über mehrere Tausend Stunden andauern und auch den Betrieb mit Real- und Schadgasen sowie sehr viele Temperaturzyklen umfassen. Diese Messungen können sowohl an SOFC-Stacks als auch an kompletten Brennstoffzellensystemen erfolgen. Dabei kann die gesamte Bandbreite an Brennstoffen wie Erdgas, Biogas oder flüssige Biokraftstoffe eingesetzt werden.
Die Erstausrüstung des Testzentrums erfolgte mit Evaluator-S- Prüfständen der Firma FuelCon AG. Diese industriebewährten Messzellen wurden nicht nur wegen ihrer kompakten, modularen Bauweise, sondern auch aufgrund der Möglichkeit der Impedanzmessung an Stacks ausgewählt. Somit können weltweit erstmals tiefgehende Analysen der Degradations- und Schädigungsprozesse an kompletten Brennstoffsystemen unter Realbedingungen untersucht werden. Bei der Konzeption des Testkomplexes wurde besonderer Wert auf eine größtmögliche Redundanz und Ausfallsicherheit der Medienversorgung und der IT-Infrastruktur gelegt. Auch Kundenbedürfnisse hinsichtlich sensibler Daten und Ergebnisse wurden beachtet, unter anderem durch sichere Zugangskontrollmechanismen.
Durch die Verfügbarkeit dieser umfangreichen Messtechnik wird die industrienahe Entwicklung der Brennstoffzellentechnologie am Fraunhofer IKTS weiter energisch vorangetrieben. Das Testzentrum stellt einen weiteren Beitrag zur Stärkung der Region Dresden als führenden Standort für innovative Energietechnologien in Europa dar.
Das Testzentrum steht ab sofort auch Partnern und Kunden aus Industrie und Wissenschaft zur Verfügung.
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Elektrotechnik, Energie, Werkstoffwissenschaften
überregional
Forschungs- / Wissenstransfer, Organisatorisches
Deutsch

Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.
Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).
Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.
Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).
Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).