Mit Drittmitteleinnahmen von insgesamt 23 Millionen Euro hat die Technische Universität Ilmenau im Jahr 2007 das mit Abstand beste Drittmittelergebnis ihrer Geschichte erzielt. Die Steigerung beträgt gegenüber 2006 mehr als fünf Millionen Euro. Dies entspricht einem Wachstum von fast 30 Prozent.
Das Gesamtbudget der TU Ilmenau von 57 Millionen Euro Haushaltsmitteln konnte damit im Jahr 2007 auf 90 Millionen Euro erhöht sowie 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rahmen von drittmittelfinanzierten Forschungsprojekten beschäftigt werden.
Der Prorektor für Wissenschaft der TU Ilmenau, Professor Klaus Augsburg, zeigt sich über das Spitzenresultat außerordentlich erfreut: "Es zeigt, dass die TU Ilmenau ihre Forschungsleistung erheblich erhöhen konnte, und ich möchte allen beteiligten Fachgebieten meinen Dank und große Anerkennung aussprechen."
Besonders hoch einzuschätzen sei es, so der Prorektor, dass es der TU Ilmenau nicht nur gelungen ist, ein Gegengewicht zu den seit Mitte der 1990er Jahre rückläufigen Landesfördermitteln zu schaffen, sondern darüber hinaus durch überdurchschnittlich gestiegene Einnahmen aus nationalen und internationalen Quellen die Gesamtbilanz deutlich zu verbessern. "Dies ist ein Ausweis dafür, dass sich die TU Ilmenau auf nationaler und internationaler Ebene erfolgreich und vor allem langfristig als leistungsstarker und anerkannter Partner für exzellente Forschung etablieren konnte."
Der größte Drittmittelanteil und zugleich höchste Zuwachs entfällt auf den Bereich der Bundesfördermittel. Hier nahm die TU Ilmenau 2007 rund neun Millionen Euro ein, fast drei Millionen Euro mehr als 2006.
Mit der positiven Drittmittelentwicklung sieht sich die TU Ilmenau zugleich in ihrer langfristigen Forschungsstrategie bestätigt, die durch interdisziplinäre Schwerpunktsetzung, klar definierte Entwicklungsschritte, hochschulinterne Ziel- und Leistungsvereinbarungen sowie Instrumentarien zur Forschungsstimulanz und Förderung leistungsfähiger Strukturen gekennzeichnet ist. Ein Beispiel dafür ist die interne Exzellenzinitiative, in deren Rahmen ausgewählte Forschungsarbeiten und der Aufbau von Nachwuchsgruppen aus hochschuleigenen Mitteln unterstützt werden. "An der Drittmittelentwicklung sehen wir bereits die ersten Effekte dieser vor ca. drei Jahren begonnenen Maßnahmen, und ich denke, dass das Geld hier gut angelegt ist", wertet der Porektor.
Mit dieser Ausgangslage sieht sich die TU Ilmenau ebenfalls gut für den Landeswettbewerb "ProExzellenz" im Rahmen der Thüringer Forschungsstrategie gerüstet. "Wir werden uns als Thüringens Technische Universität und leistungsstarker Partner in Forschungsnetzwerken aktiv mit Anträgen zu zukunftsträchtigen Forschungsthemen und Spitzenclusters einbringen", kündigt der Ilmenauer Prorektor an.
Weitere Informationen:
TU Ilmenau, Professor Klaus Augsburg, Prorektor für Wissenschaft,
Tel. 03677 / 69-5020, 3842
E-Mail: klaus.augsburg@tu-ilmenau.de
Drittmittel-Forschungsvolumen der TU Ilmenau 2001 bis 2007
Merkmale dieser Pressemitteilung:
fachunabhängig
überregional
Forschungs- / Wissenstransfer, Forschungsergebnisse
Deutsch

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