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28.02.2008 08:52

Sieben russische Mediziner hospitieren am Universitätsklinikum Halle (Saale)

Jens Müller M.A. Medizinische Fakultät / UKH
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

    Sieben russische Mediziner aus Moskau und St. Petersburg hospitieren vom 3. März 2008 an zehn Tage lang am Universitätsklinikum Halle (Saale). Dabei informieren sie sich in der Klinik von Professor Dr. Hans-Joachim Schmoll über innovative Krebstherapien.

    Sieben russische Mediziner aus Moskau und St. Petersburg hospitieren von Montag, 3. März, bis Donnerstag, 13. März 2008, am Universitätsklinikum Halle (Saale). Organisiert und durchgeführt wird diese Weiterbildung durch die hallesche Universitätsklinik und Poliklinik für Innere Medizin IV (Onkologie/Hämatologie), deren Direktor, Professor Dr. Hans-Joachim Schmoll, seit vielen Jahren enge wissenschaftliche Kontakte nach Russland pflegt.

    Die Gäste, überwiegend internistische Onkologen, aber auch chirurgische Onkologen und Strahlentherapeuten, arbeiten am "Nationalen Russischen Krebszentrum" Moskau und St. Petersburg und wollen sich in Deutschland über den aktuellen Stand der Diagnostik und Therapie bei Tumorerkrankungen informieren. Ziel sei es, die in Westeuropa standardisierten Behandlungsmethoden und innovative Formen der onkologischen Therapie in Russland zu optimieren und allen Patienten zugänglich zu machen, berichtet Professor Schmoll. Die Ärzte aus Russland werden dazu Einblick in den Stationsalltag nehmen sowie an Visiten und ärztlichen Besprechungen teilhaben. Außerdem wird ein spezielles Fortbildungsprogramm mit Vorträgen und Vorstellung von Patienten durchgeführt. Zudem erhalten sie Informationen über das Tumorzentrum der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität und über das deutsche Gesundheitssystem. Abschließend besuchen sie weitere hallesche Universitätskliniken, die schwerpunktmäßig Krebspatienten behandeln.

    Der Krebsexperte Professor Schmoll hält regelmäßig Vorträge am "Nationalen Russischen Krebszentrum" und im Rahmen Russischer Krebskongresse und therapiert dort auch Patienten mit komplizierten Krankheitsverläufen/onkologischen Erkrankungen. Der gute Ruf der halleschen Krebsmedizin hat sich in Russland herumgesprochen, so dass sich bereits zahlreiche russische Staatsbürger in Halle behandeln ließen. Sie profitieren dabei unter anderem von der Teilnahme an aktuellen klinischen Studien mit neuartigen Krebsmedikamenten. Professor Schmoll erhofft sich von der Hospitation, dass künftig russische Patienten in die von Halle aus geleiteten europaweiten Studien einbezogen werden können.


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Ernährung / Gesundheit / Pflege, Medizin
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Forschungs- / Wissenstransfer
    Deutsch


     

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