Mit der Übergabe des Präsidentenamtes ging für den Rektor der FernUniversität in Hagen, Prof. Dr.-Ing. Helmut Hoyer, eine mehr als zehnjährige intensive Tätigkeit im International Council for Open and Distance Education (ICDE) zu Ende. Der ICDE, der Internationale Rat für Fernlehre, ist die Weltorganisation für Fernstudium und Fernlehre. Hoyers Nachfolger ist Frits Pannekoek, Athabasca University (Kanada).
Prof. Helmut Hoyer war als Programmchef verantwortlich für die Inhalte der ICDE-Weltkonferenz für Fernlehre in Wien 1999 sowie als Programmchef und Gastgeber für die ICDE-Weltkonferenz in Düsseldorf 2001 und die beiden Präsidentenkonferenzen (SCOP) des ICDE in Neuss 2001 und Köln 2005. Mehrmals wurde er zum Vizepräsidenten für die deutschsprachige Region gewählt, bevor er im September 2005 das Amt des Acting President (amtierender Präsident) übernahm. In seiner Amtszeit gelang es ihm, dem ICDE eine neue Satzung und eine neue Management- und Finanzstruktur zu geben, mit der die Herausforderungen an eine internationale Organisation mit institutionellen und individuellen Mitgliedern aus aller Welt bewältigt werden können.
Auch auf Erfolge in der inhaltlichen Arbeit des ICDE konnte Helmut Hoyer bei der Amtsübergabe an Frits Pannekoek zurückblicken. Fernlehre und Fernstudium stehen ja zunehmend im Wettbewerb mit den traditionellen Bildungseinrichtungen einerseits und Anwendern neuer Lehr- und Lernformen wie E-Learning und Open Educational Resources andererseits, bei denen es um die freie Verfügbarkeit von Lehr- und Lernmaterialien und -inhalten geht.
Höchste Anerkennung für seine Arbeit erhielt Hoyer sowohl vom neuen ICDE-Präsidenten Frits Pannekoek als auch vom Präsidenten des Commonwealth of Learning, Sir John Daniel, und vielen anderen Akteuren in der Fernlehre. Hoyer freute sich, dass der ICDE seine Arbeit in guter Verfassung fortführen kann. Dem ICDE werde er weiter verbunden bleiben und an den Aktivitäten teilnehmen.
Merkmale dieser Pressemitteilung:
fachunabhängig
überregional
Personalia, Studium und Lehre
Deutsch

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