Informationstag zu den Themen Darmkrebs, Reizdarm und Divertikelkrankheit
am Samstag, 8. März 2008, von 9.00 bis 12.00 Uhr
im Stadthaus Ulm am Münsterplatz
der Eintritt ist frei
Bis ein Apfel vom Menschen verdaut ist, hat er einen langen Weg hinter sich. Das längste Stück führt durch den etwa sechs Meter langen Darm. In seinen verschiednen Abschnitten werden dem Apfel dort die Nährstoffe entzogen, die Reste eingedickt und dann ausgeschieden. Sind die Funktionen des Darms gestört, ist die Gesundheit des Menschen in Gefahr.
Ärzte und Wissenschaftler der Universitätsklinik für Innere Medizin I und des Integrativen Tumorzent-rums CCCU (Comprehensive Cancer Center Ulm) informieren im Stadthaus über häufige Darmerkrankungen. So sterben in Deutschland jedes Jahr über 60.000 Menschen an den Folgen einer Krebserkrankung im Magen-Darm-Trakt. "Eine große Zahl dieser Todesfälle könnte vermieden werden, wenn es gelingt, diese Tumoren in einem sehr frühen Stadium oder sogar noch als Vorstufen zu erkennen und zu behandeln", erklärt Prof. Dr. Guido Adler, Ärztlicher Direktor der Universitätsklinik für Innere Medizin I. Die Experten des Klinikums erläutern am Informationstag, wie Krebsvorsorge-Untersuchungen und eine richtige Lebensweise dazu beitragen können, das Auftreten von Dickdarmkrebs zu verhindern.
Andere Darmerkrankungen sind zwar nicht bösartig, schränken die Lebensqualität der Betroffenen jedoch trotzdem häufig stark ein. So leiden viele Menschen, darunter viele Frauen, unter dem Reizdarmsyndrom, das sich z.B. durch Schmerzen im Bauchraum, Durchfall oder Verstopfung bemerkbar macht. "Unsere Referenten werden erklären, woher die Beschwerden kommen und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt", so Professor Adler. Ein weiteres Thema ist die sogenannte Divertikelkrankheit: Bei dieser Veränderung der Dickdarmwände kann es zu Blutungen oder Entzündungen kommen. Wie man die Erkrankung erkennt und behandelt und welche Komplikationen auftreten können, darüber geben die Experten des Universitätsklinikums Auskunft.
Gerne vermitteln wir Ihnen zu den einzelnen Themen Gesprächspartner.
Ansprechpartnerin ist Frau Iris Ruess, Tel: 0731 - 500 44508
Informationen zur Bildunterschrift:
1. Untersuchung des Zwölffingerdarms mit der konventionellen Videoendoskopie
2. Die Vergrößerungsendoskopie in einer speziellen Farbtechnik (FICE) kann feinste Strukturen darstellen. In dieser Technik stellen sich Blutgefäße (Kapillaren) blau dar, die Schleimhaut ist als weisliches Band zu erkennen.
Mit freundlichen Grüßen,
Petra Schultze
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Universitätsklinikum Ulm
Albert-Einstein-Allee 29
D - 89081 Ulm
Tel.: +49 - (0)731 - 500.43.043
Fax: +49 - (0)731 - 500.43.026
Mail: petra.schultze@uniklinik-ulm.de
Internet: www.uniklinik-ulm.de
http://www.uniklinik-ulm.de - Unviersitätsklinikum Ulm
http://www.uniklinik-ulm.de/innere1 - Universitätsklinik für Innere Medizin 1
Untersuchung des Zwölffingerdarms mit der konventionellen Videoendoskopie
Quelle: UK Ulm
Die Vergrößerungsendoskopie in einer speziellen Farbtechnik (FICE) kann feinste Strukturen darstelle ...
Quelle: UK Ulm
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Ernährung / Gesundheit / Pflege, Medizin
regional
Buntes aus der Wissenschaft, Forschungs- / Wissenstransfer
Deutsch

Untersuchung des Zwölffingerdarms mit der konventionellen Videoendoskopie
Quelle: UK Ulm
Die Vergrößerungsendoskopie in einer speziellen Farbtechnik (FICE) kann feinste Strukturen darstelle ...
Quelle: UK Ulm
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