Ein öffentlicher Vortrag von Prof. Dr. Jörg Bogumil (Ruhr-Universität Bochum) mit anschließender Diskussion am 11. März 2008, 18.30 Uhr in der Philharmonie Essen; Moderation: Christian Kromberg (Leiter Büro des Oberbürgermeisters der Stadt Essen).
Leere Kassen, geschlossene Bäder, Privatisierung, Einwohnerschwund, demokratiefreie Zonen, Bildungsnotstand - hat die kommunale Selbstverwaltung ausgedient? Ist sie nicht mehr zeitgemäß? Verlangen Markt, Migration, Globalisierung nach anderen Modellen? Prof. Jörg Bogumil, Lehrstuhl Vergleichende Stadt- und Regionalpolitik an der Ruhr-Universität Bochum, wird sich der Beantwortung dieser Fragen im Rahmen der Veranstaltungsreihe "200 Jahre kommunale Selbstverwaltung - Quo Vadis?" des Kulturwissenschaftlichem Institut, der Ruhr-Universität Bochum und der Stadt Essen widmen.
Anlass der Reihe: In diesem Jahr sind 200 Jahre vergangen, seit in Preußen im Rahmen der Stein-Hardenbergschen Reformen die Städteordnung verkündet wurde. Mit dem Ziel, ihre ökonomische Energie freizusetzen und dadurch den Staat zu entlasten, sollte den Bürgerinnen und Bürgern eine wirksame Teilhabe an der Verwaltung des Gemeinwesens gewährt werden. Die Geburtsstunde der kommunalen Selbstverwaltung in Deutschland.
Im Anschluss an die Veranstaltung besteht bei einem Imbiss die Möglichkeit zum Gespräch.
Die Veranstaltungen sind öffentlich und kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten unter Tel.: 0201/ 88-88708 oder -88707; Fax: 0201/ 88-88702; E-Mail: caren.heidemann@stadtentwicklung.essen.de.
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Gesellschaft, Politik, Recht
regional
Buntes aus der Wissenschaft
Deutsch

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